Viele Musikvermittler denken an Berufswechsel

Mai 5, 2025
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Ein Vorzeigeprojekt der Musikvermittlung: Mitmachkonzerte der Berliner Philharmoniker (Foto: van der Straeten)

Eine neue Umfrage des Netzwerkes junge Ohren zeigt, dass 42 Prozent der Musikvermittler planen, ihr Arbeitsfeld zu verlassen.

English summary:A new survey by Netzwerk Junge Ohren finds 42% of music educators plan to leave the field, citing low pay, poor prospects, and mental health strain despite seeing rising relevance in the profession.

Berlin (BC) – Viele Musikvermittlerinnen und Musikvermittler im deutschsprachigen Raum sehen ihre berufliche Zukunft außerhalb ihres aktuellen Arbeitsfelds. Das geht aus einer aktuellen Online-Umfrage des Netzwerks Junge Ohren (NJO) hervor, an der sich über 400 Fachkräfte zwischen Anfang Februar und Anfang März 2025 beteiligt haben.

Die Ergebnisse zeigen laut NJO, dass die Akteurinnen und Akteure zwar hochqualifiziert und engagiert sind, aber strukturelle Probleme wie Finanzierungsdruck und mangelnde Perspektiven zu einem drohenden Fachkräftemangel führen könnten. Trotz der Überzeugung, dass Musikvermittlung an Bedeutung gewinnt, erwägen viele einen Berufswechsel.

77% der Teilnehmenden sind zwar überzeugt, dass Musikvermittlung in Zukunft wichtig(er) wird, perspektivisch streben aber 42% der Befragten an, das Arbeitsfeld zu verlassen. Ihre primären Gründe: Unangemessene Bezahlung und unsichere Zukunftsaussichten. Nach der Belastung gefragt, monieren 51% der Teilnehmenden, dass unzureichend auf ihr psychisches Wohlbefinden und die Work-Life-Balance Rücksicht genommen wird. 

Erstmals wurden in der Umfrage auch Missbrauchserfahrungen am Arbeitsplatz erhoben. Die Auswertung ist im aktuellen NJO-Magazin erschienen.

Hier geht es zu den Umfrageergebnissen

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