Wagner-Experte Stephan Mösch hat ein neues Buch über die Geschichte der Bayreuther Festspiele vorgelegt. Hier antwortet er auf fünf Fragen über Vergangenheit und Zukunft der Wagner-Festspiele.
Die Sächsische Landesmedienanstalt prüft das Gewandhaus-Radio: Ist der Sender unabhängiges Klassikangebot oder PR-Instrument eines städtischen Orchesters? Die Vorwürfe wiegen schwer – und könnten grundsätzliche Fragen der Rundfunkordnung berühren.
Selbst bei Christian Thielemann bleiben inzwischen Plätze leer. Große Namen garantieren nicht mehr automatisch volle Häuser. Es wäre gefährlich, das zu ignorieren. Die Klassik droht, den Wandel zu verpennen.
Ist Milo Rau der neue Schlingensief? Natürlich nicht! Ihm oder Florentina Holzinger fehlt es an Schalk, an Humor und an Schlingensiefs grundsätzlichem Verständnis von Kunst.
In den kommenden Tagen entscheidet die GEMA über Reformen. Die Trennung von E und U wirkt überholt – von Existenzangst sind beide Seiten betroffen. Während U-Komponisten die KI fürchten, bangen E-Komponisten um
Der Streit um die GEMA-Reform eskaliert: Vorwürfe gezielter Einflussnahme treffen auf erbitterten Widerstand. Hinter dem Kampf um Verteilungsschlüssel zeigt sich ein System, in dem Solidarität zur Verhandlungsmasse wird – und eine Branche,
Russlands Rückkehr zur Biennale in Venedig löst scharfe Kritik aus: Trotz Angriffskrieg spricht Moskau von kultureller Vielfalt, während EU und Ukraine den Pavillon als Propaganda und „Kulturwashing“ verurteilen. Die Musik soll eine
Große Orchester engagieren schillernde Stars, die Erfahrung wird zweitrangig. Ältere Dirigenten schauen in die Röhre. Jahrelange Erfahrung jenseits der Metropolen ist weniger gefragt als Glamour und Jugend.
Der Rücktritt von Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ist konsequent. In Wahrheit aber ist er mehr als das politische Aus einer Politikerin. Er ist der Anfang vom Ende der alten Kulturpolitik in der
Die Trennung von E- und U-Musik ist ein Anachronismus, sagt der Filmkomponist Anselm Kreuzer. Die GEMA steht vor einer Richtungsentscheidung: Kulturförderung neu denken, gerechter verteilen und ihre Legitimation sichern. Warum Reform jetzt