Merkel hört Currentzis und Thielemann

August 7, 2024
1 min read
Angela Merkel besucht die Salzburger Festspiele und ihren Intendanten Markus Hinterhäuser und die Präsidentin Kristina Hammer (Foto: Neumayr)

Die Bayreuther Festspiele hat Angela Merkel dieses Jahr ausgelassen – dafür aber gönnt sie sich gerade eine gehörige Packung Salzburg.

Angela Merkel besucht die Salzburger Festspiele – und scheint sich vor den Paparazzi verstecken zu wollen. Die 70jährige ehemalige Bundeskanzlerin ist ein Opern-Fan aus Überzeugung, aber die Musik genießt sie eher privat. Gemeinsam mit der Unternehmerin Ilse Bartenstein und deren Ehemann, Ex-Minister Martin Bartenstein, besuchte sie bereits die konzertante Capriccio-Aufführung mit Christian Thielemann

Anzeige

Außerdem stand das Solistenkonzert von Grigory Sokolov auf dem Programm, der Johann Sebastian Bach, Frederic Chopin und Robert Schumann spielte. Merkel hat sich auch den Don Giovanni unter Teodor Currentzis angehört – heute wird sie vermutlich einem weiteren Konzert beiwohnen.  

Die Salzburger Festspiele bei BackstageClassical

Traditionell speist die Kanzlerin nach den Salzburg-Konzerten im Sternbräu ein Backhendl. Die Ex-Kanzlerin nächtigt in der Gersbergalm am Gaisberg. 

Die Bayreuther Festspiele hat Angela Merkel dieses Jahr ausgelassen, wohl auch, weil ihr Mann, Joachim Sauer, aus gesundheitlichen Gründen nicht mitkommen konnte. In einer Tischansprache ließ Markus Söder aber wissen, dass die Kanzlerin nächsten Sommer erneut nach Bayreuth zurückkehren wolle.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Erst Kultur-Club, dann Oper

Auf dem Grundstück des ehemaligen Kaufhofs am Wehrhahn in Düsseldorf soll in einigen Jahren das neue Opernhaus der Stadt entstehen; noch in diesem Sommer aber könnte bereits die Dachterrasse als provisorischer Kulturort

 Der Verbrenner-Motor der Klassik

Selbst bei Christian Thielemann bleiben inzwischen Plätze leer. Große Namen garantieren nicht mehr automatisch volle Häuser. Es wäre gefährlich, das zu ignorieren. Die Klassik droht, den Wandel zu verpennen.

Marien-Erscheinungen

Korngolds »Die tote Stadt« an der Staatsoper Hannover wurde in einer gleichermaßen durchdachten wie originellen Neuinszenierung zu einem Triumph.

Die Reichsbürger der Kultur

Ist Milo Rau der neue Schlingensief? Natürlich nicht! Ihm oder Florentina Holzinger fehlt es an Schalk, an Humor und an Schlingensiefs grundsätzlichem Verständnis von Kunst.

»Wir dürfen uns nicht nivellieren«

Die Dirigentin Marie Jacquot sieht die klassische Musikbranche in einem tiefgreifenden Wandel und warnt davor, dass die Kunst sich dem Markt anpasst. Sie plädiert dafür, dass Musik eine größere Rolle an unseren

Reform im Klima der Angst

In den kommenden Tagen entscheidet die GEMA über Reformen. Die Trennung von E und U wirkt überholt – von Existenzangst sind beide Seiten betroffen. Während U-Komponisten die KI fürchten, bangen E-Komponisten um

Verpassen Sie nicht ...