Hat Jacques Offenbach eine Operette über Franz Schubert geplant? Der folgende Text erzählt die (zum Teil fiktive) Geschichte eines vermeintlich verschollenen Bühnenwerks – und zeigt, wie eng sich musikhistorische Fakten und literarische Fiktion miteinander verweben. Klemens Renoldner über seine Arbeit an »Die Wolken von beiden Seiten gesehen«.
Es gibt mehrere Bühnenwerke von Jacques Offenbach, die Fragment geblieben sind. Da der Komponist im Wiederverwerten von Melodien und musikalischen Einfällen nicht kleinlich war, wird in der Forschung gerne spekuliert, welche piece ursprünglich wohin gehörte.
In meinem neuen Roman Die Wolken von beiden Seiten gesehen, der im März 2026 im Sonderzahl-Verlag in Wien erschienen ist, wird die Rekonstruktion eines Operetten-Fragmentes von Jacques Offenbach vorgeführt. Der Schauplatz des Romans ist Paris, die Zeit: Frühjahr 2025. Felix Tichy, ein 45 Jahre alter TV-Regisseur aus Wien, recherchiert in der Seine-Stadt über die Wirkungsgeschichte von Franz Schubert in Frankreich, in Vorbereitung auf das Schubert-Jahr 2028, da jährt sich dessen Todestag zum 200. Male.
In meinem Roman kommt dieser Herr Tichy in Verbindung mit einem renommierten französischen Musikwissenschaftler namens Emmanuel-Clement Pillerault, der von einer Opéra bouffe berichtet, die den Titel haben sollte L’amour chanteur ou Le voyage de M. Schubert au ciel. Über dieses nicht vollendete Werk über Franz Schuberts Himmelfahrt wird gern und viel spekuliert, und da es in Frankreich einige Offenbach-Spezialisten gibt, wie etwa den renommierten Offenbach-Herausgeber Jean-Christophe Keck, die auch noch unveröffentlichte Autographen des Komponisten besitzen, kommen immer wieder Notenblätter zum Vorschein. Pillerault nannte seine Aufgabe daher La paléontologie de la musique.
Berichtet wird von der bisher unbekannten Korrespondenz zwischen Jacques Offenbach und Hector Crémieux, einem seiner zahlreichen Librettisten, in der mehrere Hinweise auf die geplante. Schubert-Operette zu finden seien.
Daraus ergebe sich die folgende Handlung:
François, ein junger Mann, melancholisch angekränkelter Wandersbursche mit schöner Tenor-Stimme, liebt Elise, Tochter eines reichen Müllers, lyrischer Sopran. Der Vater, Bariton/Bass, ist gegen die Heirat mit dem Taugenichts, stattdessen wird der im Dorf angesehene und wohlhabende Jäger Maurice, Bariton, für Elise favorisiert. Erster Akt.
Im zweiten Akt nimmt François Abschied von seinem glücklichen Leben, auf einer düsteren Winterreise erscheinen ihm allerlei phantastische Visionen, Vögel, Krähen, Vogelscheuchen, er schläft im Schnee ein. Pause.
Im dritten Akt findet die Auferstehung statt, gewissermaßen Sommerreise nach der Winterreise – höchst lebendig steigt François auf einer goldenen Leiter in den Himmel auf, wo schon die Freunde auf ihn warten, Bach, Gluck, Haydn, Mozart, Beethoven etc. Finale mit großer Apotheose der göttlichen Musik. Schlusschor: „Wenn schon die Liebe nichts hilft, hilft dir die Musik.“

In Klemens Renoldners Roman „Die Wolken von beiden Seiten gesehen“ geht es um Freundschaft und Trennung, um die conditio humana in politisch bedrückenden Zeiten, vor allem aber um das Glück mit Musik, und natürlich um Franz Schubert. Im Zentrum stehen zwei Männer: Ein erfolgreicher Hornist des London Symphony Orchestras, 45 Jahre alt, der nach einer persönlichen Krise seine Karriere beendet und aus dem brasilianischen Urwald verzweifelte Briefe an seine Freunde schickt. Und da ist ein anderer, der nun herauszufinden sucht, was mit dem Musiker geschehen ist, das ist dieser Fernseh-Mann Felix Tichy in Paris, der über Franz Schubert recherchiert. Das Buch ist ein vielschichtiger, anspruchsvoller Roman jenseits des erzählerischen Mainstreams. Er fragt nach der Wahrheit von Biographie und Lebensgeschichte, und wie schwierig es ist, ein Lebensschicksal aufrichtig zu verstehen und zu begreifen. Und am Rande – bonus track – wird ein Exkurs über Jacques Offenbachs Schubert-Operette ausgebreitet… (Klemens Renoldner: Die Wolken von beiden Seiten gesehen. Roman, 300 Seiten. Wien, Sonderzahl Verlag, 2026.)
Was wir wissen
Bekanntlich war Jacques Offenbach viele Male in Wien, er dirigierte bei Gastspielen von mehreren französischen Produktionen, spielte als Solist Cello und erhielt auch einen Kompositionsauftrag des Kärntnertortheater, die Rheinnixen, er selbst dirigierte 1864 die Uraufführung.
Aber schon 1856 hat man im Carltheater eine sogenannte Buffonerie musicale mit dem Titel Les deux aveugles auf geführt. Zwei Offenbach-Einakter waren noch im selben Jahr im Theater an der Wien zu sehen, und auch im Theater am Franz Josefs-Quai hatte man später viele seiner Operetten aufgeführt. Ein unglaublicher Offenbach-Boom begann in Wien um 1860, noch bevor die bedeutenden Werke der Wiener Operette entstanden. Heftige Rivalitäten zwischen den Direktoren der Wiener Theater waren die Folge, alle Bühnen wollten Offenbach spielen.
Direktor des Carltheaters war – bis 1860 – Johann Nepomuk Nestroy. Nestroy, ein begnadeter Schauspieler, übernahm bekanntlich einige Rollen in Offenbach-Stücken, die satirischen Illustrationen in Theaterzeitungen sind bekannt, wir sehen Nestroy etwa als Jupiter in Orpheus in der Unterwelt, im März 1860, oder als Pan in Daphnis und Chloé.
Der Musikwissenschaftler legt nun Offenbachs Briefe aus den Jahren 1859 bis 1863, vor, einundzwanzig handgeschriebene Briefe auf blauem Papier. Am 24. Dezember 1860 schrieb der Komponist an den Textdichter von seiner großen Begeisterung für die Musik Schuberts. »Ich bewundere, ja liebe seine Musik, der frühe Tod dieses Genies, gegen den ich nur ein kleiner Cellist bin, geht mir sehr zu Herzen. Es ist mein größter Wunsch ihn auf der Bühne auferstehen lassen.«
Schubert Arrangeur
Bekanntlich hatte Offenbach davor schon mehrere Schubert-Lieder für eine Orchesterfassung arrangiert, ja sogar einen ganzen Liederzyklus, den Schwanengesang bearbeitet. Anfang des Jahres 1861 kam der Komponist dann zum ersten Mal nach Wien, 42 Jahre alt. Er stand am Beginn seiner weltweiten Karriere als Operetten-Genie. Am 18. Januar 1861 hatte er am K. K. Theater am Franz-Josefs-Quai zwei Operetten, Hochzeit im Laternenschein (Le mariage aux lanternes) und Die Zaubergeige (Le Violoneux) dirigiert.
Wenig bekannt ist, dass Offenbach sich in Wien mit Johann Nestroy traf, und dass in einem Wiener Wirtshaus in der Jägerzeile (heute Prater-Strasse) im Januar 1861 die Idee zu einer kuriosen Zusammenarbeit entstand. Angeblich war es Nestroy, der die Idee hatte, Schubert zum Protagonisten einer Opera bouffe zu machen. Er selbst wollte die Hauptrolle übernehmen. Gegen die Wahl eines französischen Librettisten hatte Nestroy nichts einzuwenden, er hatte immer viel zu tun und stand jeden zweiten Abend auf der Bühne.
Im Juni 1861 kam Offenbach ein weiteres Mal nach Wien, diesmal mit einem Gastspiel seines Pariser Theaters, der Bouffes-Parisiens. Gezeigt wurde das Stück Mesdames de la Halle. Nestroy sah die Aufführung, war begeistert, und bearbeitete das Stück für eine Wiener Aufführung, Die Damen vom Stande, war der deutsche Titel. Drei Protagonistinnen gibt es, drei Marktfrauen stehen im Zentrum, aber alle drei werden, so steht es schon bei Offenbach, von Männern gespielt, gesungen, Tenöre, auch Bariton ist möglich. Bei der Wiener Aufführung hatte Nestroy die Rolle der Madame Beurrefondu übernommen hatte, daraus wurde nun die Gollatschenhändlerin Jungfer Barbara Kletzenstingl.
Nach den Wiener Begegnungen
Nach dem zweiten Treffen mit Nestroy nahm die Schubert-Operette konkrete Formen an. Zurück in Paris berichtet Offenbach seinem Librettisten den Plot, natürlich sollten auch einige Schubert-Lieder verwendet werden, darüber hinaus wollte Offenbach große Chor- und Ensembleszenen komponieren, mit Anspielungen auf die Musik der Meister im Himmel. In einem Brief vom 30. Dezember 1861 ist dann noch von dem Chor-Finale die Rede, Offenbach schlägt dem Librettisten dazu folgenden Text vor:
Souris joyeusement à ta douleur
La musique apaise ton chagrin !
Car on est grand par l’amour,
mais plus grand encore par la musique !
Lächle heiter über deinen Schmerz!
Die Musik lindert deinen Kummer!
Denn groß ist man durch Liebe,
doch größer noch durch die Musik!
Offenbach verwendete diese Zeilen dann in geringfügig veränderter Form im Finale der Oper Les contes d’Hoffmann.
Die ersten beiden Akte lagen in einer Klavierskizze (Klavier und Singstimme) fertig komponiert vor. An Cremcieux schreibt er: »Für den zweiten Akt jedoch habe ich versucht Musik im Stile Schuberts zu schreiben. Ich kann Ihnen versichern, dass ich niemals eine Partitur mit mehr Liebe geschrieben habe … drei Epochen der Musik und drei Stile in einem Werk.«
Der Todesstoß
Nun bleibt natürlich die Frage, warum die Schubert-Operette Fragment geblieben und nie aufgeführt worden ist? Bei Franz Schubert als L’amour chanteur, gebe es, so erklärt es der Musikwissenschaftler, drei konkrete Gründe, »und dann einen Todesstoß.«
Erstens: Offenbach hatte als Direktor des Théâtre des Bouffes-Parisiens wiederholt enorme finanzielle Probleme. Nach sieben Jahren musste er als Direktor abdanken. Das geschah Ende Januar 1862, also mitten in der intensiven Schubert-Arbeitsphase. Zweitens: Im März 1862 kam Offenbach ein drittes Mal nach Wien, er gab in Wien zwei Cellokonzerte, Nestroy traf er diesmal nicht. Das war eine Enttäuschung. Aber Nestroy hielt sich zu dem Zeitpunkt in Graz auf, er war schon krank, und starb dann zwei Monate später, am 25. Mai 1862. Mit nur sechzig Jahren! Der wichtige Partner, mit dem alles so schön anfing, damals in der Jägerzeile, lebte nun nicht mehr. Und jetzt kommt noch eine dritte Sache dazu: Im Juni 1863 brannte das Theater am Franz Josefs-Quai ab, wo die meisten Stücke Offenbachs aufgeführt wurden und wo der Komponist als Dirigent mehrmals Triumphe gefeiert hatte.
Den Todesstoß erhielt das schon sehr weit gediehene Projekt jedoch, als Offenbach erfahren musste – und dass muss man sich jetzt bitte auf der Zunge zergehen lassen! – dass der gleichaltrige Komponist Franz von Suppè, ein grandioser Hochstapler und Fälscher der eigenen Biografie, in Wien zur selben Zeit an einer Schubert-Operette arbeitete.
Offenbach war zutiefst verletzt. Warum hatten ihm das die Wiener nicht gesagt? Unfassbar! Tatsächlich erlebte die Operette Franz Schubert von Franz von Suppè am 10. September 1864 ihre Uraufführung. Und wo fand diese statt? Im Carl-Theater! Justament an demselben Ort, für das Offenbach seine Operette geplant hatte. Tja, Nestroy war schon mehr als zwei Jahre tot. Suppè hatte nur ein billiges Potpourri von Schubert Melodien zusammengemixt, alles nett arrangiert, billig, einfach lächerlich.
Notenheft zugeschlagen
Als Offenbach von diesem Plan erfuhr, machte er vermutlich ein finsteres Gesicht, jedenfalls, das aber ist überliefert, er schlug sein Notenheft zu. Daher wurde die Schubert-Operette nicht vollendet.
Und weil Offenbach, wie Monsieur Pillerault ausführte, so wie andere Komponisten auch, in vielen Fällen einzelne Arien oder Duette, auch Chorszenen und Ouvertüren von einem Werk in ein anderes verpflanzt hatte, finden sich nun einzelne Teile des Schubert-Opus in Barbe-Bleue, von 1866, einige Stücke hat der Komponist, wie er am 4. Mai 1863 schreibt, in Le Brésilien verwendet, das im Mai 1863 im Théâtre du Palais-Royal uraufgeführt wurde. In Wien wurde Der Brasilianer, eine Posse mit Gesang in einem Akt, übrigens im Oktober 1863 im Theater an der Wien gezeigt. Schubert als Brasilianer, das wäre allerdings eine exzellente Idee.
Auch in der später völlig umgearbeiteten Operette L’Amour chanteur, die 1864 in Paris uraufgeführt wurde, Librettist war aber nun Charles Nuitter, fanden sich einzelne Stücke der geplanten Schubert-Operette. Wie natürlich auch zahlreiche Schubert-Motive. Pillerault zeigte Felix Tichy Fotokopien gedruckter Partituren, und erläuterte, dass zwei Arien und ein Chor auch in La Baguette gefunden wurden, einem Einakter des berühmten Librettisten Duos Meilhac/Halevy, der 1862 aber ebenfalls nicht zur Aufführung kam.
Offenbach hatte eine weitere Arie in Cascoletto ou Le Lazzarone verwendet, eines der vielen Werke, die der Komponist während eines Kuraufenthaltes im Kurtheater von Bad Ems uraufführte, diesmal geschah dies im Sommer des Jahres 1865. Als resumé grandiose, so drückte sich der Musikwissenschaftler aus, habe man, erstens, 2009 in dem burgundischen Schloss Cormatin Notenblätter bei den Nachfahren Offenbachs entdeckt, und, zweitens, durch das Auffinden des ursprünglichen Textbuches von Crémieux, das bei der Zensurbehörde bereits eingereicht war und in den Archives Nationales lag und das auch den gesprochenen Dialog des geplanten Werkes zur Gänze enthält, kann man die vollständige musikalische Struktur des Werkes rekonstruieren.
Erneut spielen?
Die in anderen Kompositionen verwendeten Teile lassen sich nun mühelos wieder zusammenfügen und an den ursprünglichen Ort versetzen. Die späteren Fragmente könne man entsprechend ergänzen, da gebe es bei fast allen schon Hinweise auf die Orchestrierung, und der Text sei vollständig, ein ideales Gerüst.
»Wir können heute dieses Werk, das noch niemand gehört hat, aufführungsreif machen,« sagte Pillerault. »Das wenige, was uns noch fehlt, sind die Ouvertüre und einige der Rezitative, das könnte man mühelos, auf der Basis des vorhandenen Notenmaterials, mit l’intelligence artificielle ergänzen. Das würde niemand bemerken. Musik von der Dauer von zehn Minuten! Nicht einmal. Oder man vergibt einen Auftrag an einen zeitgenössischen Komponisten, der sich bei Offenbach gut auskennt. Einer Aufführung in Wien im November 2028 steht nichts im Wege.«
Pillerault wollte zuletzt noch einen Trumpf ausspielen: »Das Beste kommt zum Schluss: Die sogenannte Barcarole, das berühmte Duett aus dem Giulietta-Akt in der Oper Les contes d’Hoffmann stammt bekanntlich aus der romantischen Offenbach-Oper Die Rheinnixen von 1864, einem Wiener Auftragswerk. Das war übrigens damals kein Erfolg im Kärntnertor Theater. Wie aus den Cormatin-Notenblättern jedoch unzweifelhaft hervorgeht, war diese Musik ursprünglich weder für den Gesang der venezianischen Gewässer respektive als Begleitmusik für die Gondoliere im Canale Grande erdacht, noch für die Nixen im Rhein erfunden worden, sondern sie bezog sich zu allererst auf die Donauwellen, also auf Wien und auf Franz Schubert.
Und diese endlosen doppelten Sekundschritte von Oboe und Flöte in der Barcarole können Sie dann etwas später, nur ein klein wenig variiert, im Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauß Sohn, Opus 314, wieder erkennen. 1866 komponiert! Im Februar 1864 hörte Strauß in Wien die Offenbach’schen Rheinnixen. Der Komponist stand damals selbst am Dirigentenpult. Der war es ja auch, der Johann Strauß riet, Operetten zu komponieren. 1871 hatte Strauß es dann geschafft, Indigo und die vierzig Räuber. Ja, so greifen die Rädchen doch herrlich ineinander, nicht wahr?«
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In dem Musiklexikon Die Musik in Geschichte und Gegenwart, von den Insidern nur MGG genannt, sind mehr als hundert Bühnenwerke von Jacques Offenbach verzeichnet. Darunter befinden sich auch viele kleinere Werke, Einakter, Zwischen-Akte-Musiken usw., dazu kommt aber noch die Musik für viele Vaudevilles, Schauspiel-Aufführungen, für Ballette und Pantomimen, von den vielen anderen Kompositionen einmal abgesehen. Wieder einmal staunt man, dass der nur 61 Jahre alt gewordene Komponist aus Köln, der in Frankreich solche Furore machte, so viele Werke zustande bringen konnte.
Einen Hinweis auf die geplante Schubert-Operette findet man hier nicht. Denn diese ist natürlich eine Erfindung, meine Erfindung. Auch wenn die Fakten und Daten rundherum um dieses Phantom-Werk weitgehend korrekt sind. Dieser von mir erfundene Monsieur Pillerault weist gewisse satirische Züge auf, aber er tut doch nichts anderes, was viele Spezialisten bei fragmentarischen Werken tun, so forschen gewissenhaft und fügen zusammen, was möglicherweise zusammenpassen könnte, und dafür zolle ich den Kolleginnen und Kollegen – auch ich habe Musikwissenschaft studiert, an der Universität Salzburg, unter anderem bei Nikolaus Harnoncourt – meinen großen Respekt.
Ich erdachte diese Idee für das Schubert Jahr 2028, das an vielen Orten und von vielen Spezialisten schon intensiv vorbereitet wird. Man darf schon gespannt sein, ob dann im November 2028 auch Schuberts Geburtshaus in der Nussdorferstrasse, Wien IX., wieder eröffnet wird. Peter Karlhuber hat vor einigen Jahren in der Probusgasse, Wien XIX, beim Beethoven-Haus auf faszinierende Weise gezeigt, wie man heute solche Gedenkstätten einrichten könnte. Von ihm stammen, wie man hört, auch Entwürfe für das Schubert-Geburtshaus. Tja, und da ist ja vorher noch 2027 das Beethoven-Jahr. 200 Jahre tot auch er.

