Antonino Fogliani mit 50 Jahren gestorben

August 29, 2026
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Antonino Fogliani (Foto: Bayerische Staatsoper)

Der italienische Dirigent Antonino Fogliani ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Das teilte die Bayerische Staatsoper in München mit. Fogliani sei dem Haus über viele Jahre eng verbunden gewesen und weit mehr als ein regelmäßiger Gast geworden, hieß es in einem Nachruf.

English summary: Italian conductor Antonino Fogliani has died at the age of 50, the Bavarian State Opera in Munich announced. In an obituary, the company said that Fogliani had been closely associated with the house for many years and had become far more than just a regular guest.

Der 1976 in Messina geborene Fogliani studierte zunächst Klavier und anschließend Dirigieren am Giuseppe-Verdi-Konservatorium in Mailand. Weitere Studien führten ihn an die Accademia Chigiana in Siena. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 2001 beim Rossini Opera Festival in Pesaro mit »Il viaggio a Reims«.

Fogliani machte sich vor allem als Spezialist für das italienische Repertoire und den Belcanto einen Namen. Seit 2012 war er Musikdirektor des Festivals Rossini in Wildbad, seit der Spielzeit 2017/18 Erster Gastdirigent der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg. Zudem lehrte er als Professor für Dirigieren am Alessandro-Scarlatti-Konservatorium in Palermo.

Als Gastdirigent arbeitete Fogliani an zahlreichen großen Opernhäusern, darunter die Mailänder Scala, das Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro San Carlo in Neapel, das Royal Opera House Covent Garden in London, das Opernhaus Zürich, die Semperoper Dresden und die Bayerische Staatsoper. Auch bei den Bregenzer Festspielen war er zu Gast. 2018 wurde er mit dem Verdienstorden der Italienischen Republik ausgezeichnet.

Mit der Bayerischen Staatsoper verband Fogliani eine besonders lange Zusammenarbeit. Dort dirigierte er unter anderem »Il barbiere di Siviglia«, »Lucia di Lammermoor«, »Macbeth«, »Otello«, »Falstaff«, »Madama Butterfly« und »Turandot«. Noch im Juli stand er für Rossinis »La Cenerentola« am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.

Auch für die kommende Spielzeit war Fogliani fest eingeplant. In wenigen Wochen sollte er gemeinsam mit Diana Damrau und Benjamin Bernheim beim Konzert »Oper für alle« die neue Saison eröffnen. Im Dezember war er als musikalischer Leiter einer Neuproduktion von Donizettis »Maria Stuarda« vorgesehen.

Die Bayerische Staatsoper würdigte Fogliani als »wunderbaren Dirigenten, leidenschaftlichen Musiker und außerordentlich warmherzigen Menschen«. Seine Freude an der Musik sei ansteckend gewesen und habe sich auf Orchester, Sängerinnen und Sänger sowie das Publikum übertragen.

Dieser Text ist in der Recherche auch mit Hilfe von KI entstanden. Aber jeder Text wird bei BackstageClassical vor der Veröffentlichung redaktionell überarbeitet.

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