Die MET geht in eine neue Kino-Saison

August 27, 2026
1 min read
Metropolitan Opera New York (Foto: MET)

Die Metropolitan Opera in New York startet am 19. September mit einer Jubiläumsgala in ihre neue Kino-Saison. Anlass sind 20 Jahre der Reihe »Met live im Kino«.

Die von Renée Fleming moderierte Gala blickt auf mehr als 185 bisherige Opernübertragungen zurück. Zu sehen sind Ausschnitte unter anderem mit Jonas Kaufmann, Joyce DiDonato, Lise Davidsen, Asmik Grigorian, Elīna Garanča und Piotr Beczała.

Die reguläre Saison beginnt am 3. Oktober mit Mozarts »Così fan tutte«. Am 17. Oktober folgt Verdis »Macbeth« mit Lise Davidsen, die erstmals die Partie der Lady Macbeth übernimmt. Am 5. Dezember steht Saint-Saëns’ »Samson et Dalila« mit Aigul Akhmetshina und Clay Hilley auf dem Programm.

Im neuen Jahr wird am 23. Januar Puccinis vergleichsweise selten gespielte Oper »La fanciulla del West« mit Vida Miknevičiūtė und SeokJong Baek übertragen. Nach einer längeren Pause folgt am 3. April Massenets »Manon« mit Nadine Sierra und Matthew Polenzani. Am 24. April ist Verdis »Otello« in der Inszenierung von Bartlett Sher mit Ailyn Pérez, Brian Jagde und Artur Ruciński zu sehen.

Zum Abschluss der Saison überträgt die Met am 5. Juni Wagners »Parsifal«. In François Girards Inszenierung stehen unter anderem Elīna Garanča, Piotr Beczała und Peter Mattei auf der Bühne.

Die Aufführungen werden live aus der Metropolitan Opera in Kinos in Deutschland und Österreich übertragen. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Vom Kopf auf die Füße?

In den letzten Wochen ist bei BackstageClassical die Welt der Vorsingen für Opernhäuser unter die Lupe genommen worden. Hier schreibt der Geschäftsführende Dramaturg der Oper Rostock, Stephan Knies, warum derartige Wettbewerbe gar

Gefangen in der Erinnerung

Die Hölle hat ein Gedächtnis. In ihr wird das Vergangene zur dauernden Gegenwart. Pascal Dusapins »Il Viaggio, Dante« macht diese Wiederkehr an der Staatsoper Hannover zu einer bemerkenswerten Theatererfahrung: Claus Guths Inszenierung

Die fünf Neuerscheinungen der Woche

Fünf neue Aufnahmen, fünf sehr unterschiedliche Welten: Schostakowitsch mit Wucht und Tiefenschärfe, eine fast vergessene Revolutionsoper, Barock zwischen Himmel und Hölle, Fatma Said vor den Pyramiden – und Susan Tomes mit einem

Lieber Simon Rattle,

Simon Rattle verlängert seinen Vertrag beim BRSO. Als Maskottchen ist das sicherlich eine gute Wahl – aber musikalisch stagniert das Orchester.

Kulturjournalismus: München steckt im Gestern

Der Musikjournalismus steckt in der Krise: Redaktionen schrumpfen, Magazine verschwinden, vom Schreiben allein kann kaum jemand leben. Doch ausgerechnet die Hochschulen reagieren darauf kaum. Sie modernisieren die Technik, aber nicht den Journalismus.

Was Sachsens Theatern blüht

Sachsens Kulturszene läuft Sturm gegen den geplanten Doppelhaushalt 2027/28. Der Gesamthaushalt wächst auf rund 53,5 Milliarden Euro, bei der Kultur sind dennoch Einschnitte geplant. Wir zeigen, wen es besonders hart trifft.

Verflacht jetzt auch der Deutschlandfunk?

Die letzte Bastion des Kulturauftrags verändert ihren Kurs. Ein internes »Stylebook« des Deutschlandfunks zeigt, wohin die Reise geht: breiter, zugänglicher, gesellschaftlicher. Was als Öffnung gedacht ist, könnte zu einer massiven Verflachung führen

Verpassen Sie nicht ...