Vom Sinn und Unsinn der Stadttheater

Juli 31, 2024
1 min read
Die Sänger Tilmann Unger und Birger Radde beim Bayreuther Festspiel Open-Air mit Axel Brüggemann

Die Sänger Birger Radde und Tilmann Unger debattieren im Gespräch mit Axel Brüggemann Nutzen und Gefahren eines Stadttheater-Engagements

Das deutsche Stadttheatersystem ist weltweit einmalig. Aber es steht unter Druck und muss sparen. Wie wichtig sind die Häuser heute noch für eine Sängerkarriere? Was sind die Vorteile eines Stadttheater-Engagements? Und wann wird es Zeit, den Mut zu haben, freiberuflich zu arbeiten? Die Sänger Tilmann Unger und Birger Radde haben beide in Ensembles gearbeitet und sind heute erfolgreiche Freelancer. 

Unger singt die großen Heldentenor-Rollen in Berlin, an der Semperoper, in Hannover und an anderen internationalen Häusern, und Radde hat zuletzt als Wozzeck an der Wiener Staatsoper für Aufsehen gesorgt – außerdem singt er derzeit den Melot in Wagners Tristan bei den Bayreuther Festspielen. Der eine war lange Mitglied im Ensemble des Münchner Gärtnerplatztheaters, der andere am Theater in Bremen. Nach dem Bayreuther Festspiel Open-Air mit Nathalie Stutzmann unterhalten sich die beiden bei einem Bier mit Axel Brüggemann über das Für und Wider eines Stadttheaterengagements. Hier zum Podcast für alle Formate. 

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Ruzicka fordert Missbrauchsverfahren gegen GEMA

Der Komponist und Dirigent Peter Ruzicka geht juristisch gegen die GEMA vor: Beim Bundeskartellamt hat er Beschwerde eingelegt, um die geplante Reform der Kulturförderung kurzfristig zu stoppen. Er sieht die Existenz der

Liebe Künstlerinnen und Künstler,

dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat: Während man in der Hauptstadt durchschnittlich 62,20 Euro für ein Opernticket hinblättert, zahlt der Staat für jedes verkaufte Ticket noch mal 251,60

Tod eines umstrittenen Chorleiters

Gerhard Schmidt-Gaden ist tot. Er starb mit 88 Jahren im oberbayerischen Benediktbeuern. Er war eine ebenso prägende wie umstrittene Persönlichkeit im Chorbetrieb.

Endlich bekommt Venedig ein richtiges Wagner-Museum

Nach mehr als 30 Jahren Planung wird ein Richard-Wagner-Museum in Venedig Realität: Ein Abkommen sichert die Zukunft der Wagner-Räume im Palazzo Vendramin Calergi. Ab 2027 soll das Haus Teil des städtischen Museumsnetzwerks

Was ist los in der Klassik?

Podcast: Hannah Schmidt und Axel Brüggemann debattieren die neue Theater-Saison, Opern-Finanzierung, Salzburger Festspiele und Wolfram Weimer.

Der große Spielplan-Check

Die neue Opernspielzeit steht vor der Tür. In Folge I checkt BackstageClassical die Spielpläne der großen Häuser: Vielfalt ist das Motto – und allerhand Namen von der Stange.

Ermittlungen am Teatro San Carlo

Die Polizei in Italien ermittelt Unregelmäßigkeiten am Theater in San Carlo. Im Zentrum stehen Ex-Intendant Stéphane Lissner und verschiedene Künstlerinnen und Künstler, unter ihnen Asmik Grigorian, Claus Guth und Jonas Kaufmann.

Verpassen Sie nicht ...