Tenor Aaron Pegram verstorben

Februar 9, 2026
1 min read
Der Tenor Aaron Pegram (Foto: Griffin)

Die Semperoper Dresden trauert um den Tenor Aaron Pegram. Wie das Opernhaus am Montag mitteilte, starb das langjährige Ensemblemitglied am Sonntag in Dresden völlig unerwartet.

Pegram gehörte seit der Spielzeit 2009/10 zum Ensemble der Sächsischen Staatsoper und war in fast siebzehn Spielzeiten in rund fünfzig Produktionen zu erleben.

Der US-amerikanische Sänger begann seine Opernkarriere 2003 an der Orlando Opera, weitere Engagements führten ihn unter anderem an die Houston Grand Opera, die Santa Fe Opera und die New York City Opera. In Dresden übernahm Pegram zahlreiche Partien, darunter Valzacchi im Rosenkavalier, Truffaldino in Die Liebe zu den drei Orangen und Goro in Madama Butterfly. Noch am Freitag sang er beim SemperOpernball in einer Chaplin-Hommage.

„Aaron Pegram war über viele Jahre ein Mitglied unseres Ensembles und unserer künstlerischen Familie“, sagte Intendantin Nora Schmid. „Mit seiner außergewöhnlichen Vielseitigkeit und seiner kollegialen Wärme hat er das Gesicht der Semperoper Dresden nachhaltig geprägt.“

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Lieber Igor Levit,

Igor Levit und Danger Dan dürfen beim ZDF nicht auftreten – nun stilisieren sie sich zum Opfer. So geht PR.

Stagniert Salzburgs Findungsprozess?

Alte Intendanten-Haudegen buhlen um die Intendanz, Sarah Wedl-Wilson winkt als Präsidentin ab. Die Suche nach einer neuen Festspieführung wirkt irgendwie lähmend. Es fehlt an Mut und Ideen. 

Regie? Wo?

Alcina in München: Wunderbare Stimmen in einer unverschämt sinnlosen Aufführung. Eine Kurzkritik.

Techno wird uns nicht retten. Aber Beethoven auch nicht.

Karl Keller kritisierte an dieser Stelle die Anbiederung der Konzertveranstalter beim jungen Publikum. Nun antwortet der Intendant des Beethovenfestes Bonn, Steven Walter, und plädiert für weniger Introspektive und mehr mehr Neugier auf

Lieber Micky Beisenherz,

Micky Beisenherz wütet über die Kulturförderung der Bayreuther Festspiele. Dass er dabei Hitler mit Wagner verwechselt ist noch der kleinere Fehler. Schlimmer ist: Er stapft naiv in Wolfram Weimers Polit-Falle.

Verpassen Sie nicht ...