Schuberthaus wird bis 2028 saniert

Juli 16, 2026
1 min read
Das Schubert-Haus in Wien (Foto: Wien Museum)

Anlässlich des 200. Todestags von Franz Schubert im Jahr 2028 wird dessen Geburtshaus in Wien umfassend saniert und neu gestaltet.

Das denkmalgeschützte, zweigeschossige Gebäude in der Nußdorfer Straße 54 soll Anfang 2028 mit einer deutlich erweiterten Dauerausstellung wiedereröffnet werden. Das Wien Museum und die Stadt Wien stellten die Pläne am Mittwoch vor. 

Das Geburtshaus zählt zu den wenigen erhaltenen Wiener Vorstadthäusern aus der Zeit um 1800. Hier wurde Schubert 1797 geboren. Das Gebäude diente nicht nur als Wohnhaus der Familie, sondern beherbergte auch die Schule seines Vaters Franz Theodor Schubert. 

Im Mittelpunkt der Sanierung stehen Barrierefreiheit, Denkmalschutz sowie eine zeitgemäße Präsentation der Sammlung. Geplant sind unter anderem ein Aufzug, die Modernisierung der Gebäude- und Elektrotechnik, ein Konzertsaal mit 70 Sitzplätzen, ein Musikatelier für Vermittlungsprogramme sowie ein erstmals öffentlich zugänglicher Garten. Die historische Fassade bleibt erhalten und wird instand gesetzt. 

Seit März 2026 ist das Museum wegen der Bauarbeiten geschlossen. Auf rund 210 Quadratmetern – doppelt so viel Ausstellungsfläche wie bisher – entsteht eine neue Dauerausstellung, die in sieben Räumen Leben und Werk Schuberts sowie das Wien zwischen 1800 und 1830 mit historischen Objekten, Hörstationen und multimedialen Angeboten vermittelt. 

Die Finanzierung der Sanierung und der neuen Dauerausstellung übernimmt das Wien Museum. Für bauliche Maßnahmen, die den Gebäudeeigentümer betreffen, leistet die Stadt Wien einen Investitionsbeitrag. Die Wiedereröffnung ist für Anfang 2028 vorgesehen – rechtzeitig zum 200. Todestag des Komponisten am 19. November 2028

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