Bregenz: Neue Intendantin stellt Programm vor

November 22, 2024
1 min read

Vom 16. Juli bis 17. August 2025 laden die 79. Bregenzer Festspiele mit einem vielseitigen Programm an den Bodensee ein. Unter der Leitung der neuen Intendantin Lilli Paasikivi sind rund 80 Veranstaltungen geplant.

English summary: From July 16 to August 17, 2025, the 79th Bregenz Festival will present over 80 events under new artistic director Lilli Paasikivi. Highlights include Oedipe by George Enescu, the return of Der Freischütz on the iconic lake stage, and premieres like Emily – No Prisoner Be, inspired by Emily Dickinson’s poetry.

Die Eröffnung erfolgt mit George Enescus Oper Oedipe, einem Meisterwerk, das französischen Impressionismus und rumänische Volksmusik verbindet. Regie führt Andreas Kriegenburg, während Hannu Lintu am Dirigentenpult steht.

„Der Freischütz“ zurück auf der Seebühne
Ein Highlight ist die Wiederaufnahme von Carl Maria von Webers Der Freischütz am 17. Juli. Inszeniert von Philipp Stölzl und musikalisch geleitet von Patrik Ringborg und Christoph Altstaedt, begeistert diese Oper jährlich Tausende. 26 Vorstellungen sind auf der Seebühne geplant, mit insgesamt 175.000 verfügbaren Tickets.

Vielfalt für alle Generationen
Intendantin Paasikivi legt Wert auf ein Programm, das sowohl langjährige Fans als auch Neulinge anspricht. 2024 lockte Der Freischütz 200.000 Zuschauer. Insgesamt bieten die Festspiele 213.700 Tickets für ein breites Publikum an.

Neuproduktionen und Uraufführungen
Neben Opernklassikern steht modernes Musiktheater im Fokus. Auf der Werkstattbühne feiert Emily – No Prisoner Be Premiere, eine Hommage an die Lyrik von Emily Dickinson, vertont von Kevin Puts und interpretiert von Joyce DiDonato.

Große Konzerte
Für Liebhaber sinfonischer Werke spielen die Wiener Symphoniker und das Symphonieorchester Vorarlberg Kompositionen von Ravel, Mahler und Strauss.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Liebe Intendantinnen und Intendanten,

Während Intendanten und Chefdirigenten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Spitzengehälter kassieren, wird an Kulturprogrammen gespart. Und plötzlich steht eine absurde Frage im Raum: Brauchen wir mehr Orchester oder mehr Kulturjournalismus? Vielleicht fehlt es den

Er war immer schon da

Der Dirigent Herbert Blomstedt ist mit 99 Jahren gestorben. Erinnerungen von Jan Nast an einen außergewöhnlichen Dirigenten, seine Jahre bei der Staatskapelle Dresden und seine Begegnungen mit den Wiener Symphonikern.

Rachmaninow in der Hölle der Gefühle

Drei selten gespielte Einakter von Sergej Rachmaninow, ein Bühnenbild, ein Bariton: Dmitri Tcherniakov verbindet am Opernhaus Zürich »Aleko«, »Der geizige Ritter« und »Francesca da Rimini« zu einem großen Musiktheaterabend.

Chef der Budapester Staatsoper fristlos entlassen

Der langjährige Generaldirektor der Ungarischen Staatsoper in Budapest, Szilveszter Ókovács, ist mit sofortiger Wirkung entlassen worden. Kulturminister Zoltán Tarr habe das Arbeitsverhältnis zum 2. November beendet. Es könnte sich auch um einen

Nicht nur Dresden: Sparpaket statt Strukturwandel?

Dresden will fünf städtische Kultureinrichtungen in zwei Eigenbetrieben zusammenführen. Eigentlich eine vernünftige Idee. Aber aus der Reform ist ein Projekt mit Sparvorgaben in Millionenhöhe geworden. Wie konnte das passieren?

Zwischen Klagen und Begeistern

Der Newsletter: Dirk Kaftan ruft das Publikum zum Protest, Audi streicht sein Sponsoring, und die Salzburger Festspiele kämpfen mit Millionenrisiken.

Verpassen Sie nicht ...