Der Holländer kommt auch nach Bregenz

Juli 9, 2025
1 min read
Der fliegende Holländer: Im Steinbruch von St Margarethen sticht er jetzt schon in See (Foto: St. Margarethes)

Diesen Sommer bereits in St. Margarethen, dann in Erl und 2028 auch bei den Festspielen in Bregenz: Wagners »Fliegender Holländer« hat Konjunktur.

Bregenz (dpa) – Die Bregenzer Festspiele bringen in den Sommern 2028 und 2029 Richard Wagners Oper Der fliegende Holländer als spektakuläres Spiel auf dem Bodensee zur Aufführung. Damit steht das Werk nach den früheren Inszenierungen 1973 sowie 1989/90 erneut im Fokus . Die Regie übernimmt erstmals bei den Festspielen die US-Amerikanerin Lydia Steier. Für das Bühnenbild konnte erneut die britische Künstlerin Es Devlin gewonnen werden, die bereits 2017/18 bei Carmen die Seebühne gestaltete. Die Premiere ist für den 19. Juli 2028 geplant.

Wagners romantisches Seelendrama über den verfluchten Seefahrer, der auf Erlösung durch Liebe hofft, ist diese Saison auch auf der Open Air Bühne in St. Margarethen zu erleben, danach bei Jonas Kaufmann in Erl. In den aktuellen Festspielsaisonen in Bregenz präsentiert die Seebühne zunächst Der Freischütz, gefolgt von La Traviata in den Jahren 2026 und 2027.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Liebe Künstlerinnen und Künstler,

dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat: Während man in der Hauptstadt durchschnittlich 62,20 Euro für ein Opernticket hinblättert, zahlt der Staat für jedes verkaufte Ticket noch mal 251,60

Mickischs Leitmotiv-Erbe in Buchform

Bei seinem ersten Bayreuth-Besuch traf Stephan Knies den Wagner-Experten Stefan Mickisch. Aus seiner Leidenschaft für Wagners Leitmotive entstand nun ein Buchprojekt, das seine einzigartige Analyse des »Rings« fortführt und erstmals in Buchform

Theater Chemnitz wehrt sich gegen Sparmaßnahmen

Die Theaterleitung der Städtischen Theater Chemnitz warnt vor massiven Einschnitten für das künstlerische Angebot, sollte der Vorschlag umgesetzt werden, alle Sparten künftig nur noch im Opernhaus zu bündeln und das Schauspielhaus aufzugeben.

Opernhäuser beraten Umbauten

Die führenden Opernhäuser im deutschsprachigen Raum trafen sich in München, um enger bei teuren Sanierungen und Interimsspielstätten zusammenzuarbeiten und ihre künstlerische Kontinuität zu sichern.

Graben im Klang des Schicksals

In der Komischen Oper Berlin treffen MOOR MOTHERs radikale Klangkunst und Tschaikowskis fünfte Symphonie aufeinander. Ein Abend über kollektive Erinnerung, Befreiung und die tiefen Resonanzen von Trauma und Triumph in Musik.

Anna Handler geht nach Los Angeles

Die deutsch-kolumbianische Dirigentin und Pianistin Anna Handler wird ab der Saison 2026/27 »Conductor-in-Residence« beim Los Angeles Philharmonic.

Probier doch mal was Neues!

Jeder will eine Stradivari. Wirklich jeder? Es gibt großartige Instrumente, die heute gebaut werden. Im BackstageClassical-Podcast erklärt Geigenbauerin Julia Pasch, warum ein neues Instrument durchaus Vorteile für Solisten aber auch für Orchester

Lieber Teodor Currentzis,

ich habe mich lange genug an Ihnen abgearbeitet. Besonders, als Sie noch SWR-Kohle von unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunkgebühren kassiert haben und Ihr russisches Ensemble gleichzeitig Rubel von Gazprom und der VTB-Bank abgegriffen hat. 

Liebe Oper,

Du hast es auch nicht immer leicht. Was für schöne Namen haben wir Dir schon gegeben! Du warst unser »Kraftwerk der Gefühle« (Alexander Kluge),  »Debattenort unserer Städte« oder – ganz früher –

Verpassen Sie nicht ...