Die letzte Folge von »Alles Klar, Klassik?«

März 15, 2025
1 min read
Axel Brüggemann und Dorothea Gregor haben drei Jahre lang den Podcast »Alles klar, Klassik« gemacht. (Foto: Liz Mohn Stiftung, Max Power)

Die letzte Folge von »Alles klar, Klassik?« ist ein Abschied mit Pathos – aber vielleicht auch ein Neuanfang.

Auch, wenn es eine Binse ist, stimmt es doch, dass jedem Ende ein Anfang innewohnt. Drei Jahre lang habe ich gemeinsam mit Dorothea Gregor den Podcast Alles klar, Klassik? gemacht. Drei Jahre mit unglaublich vielen Themen, Deepdives zu großen Themen mit großen Gästen und Geplauder über unserer Branche. Gemeinsam haben wir nun entschieden (Achtung, nächste Binse!), man sollte aufhören, wenn es am Schönsten ist! Nun ist also die letzte Folge von Alles klar, Klassik? erschienen.

In der letzten Folge kreist alles um die aktuellen Themen der Klassik: Wie kann der Kulturbetrieb auf die politischen Entwicklungen in den USA reagieren? Sind Regisseure die besseren Intendanten? Was verbessert sich durch den neuen Tarifvertrag für Gäste an deutschen Bühnen? Und schließlich sagen wir noch voraus, dass Münsters Intendantin wohl nicht verlängert wird – was kurz nach der Aufnahme dann auch passiert ist.

Ich danke Doro und der Liz Mohn Stiftung für die Treue, die Unterstützung und den langen Weg. Es wird sicherlich ein Wiederhören geben – irgendwann und irgendwo. Doro können Sie weiter bei allen Aktivitäten der Liz Mohn Stiftung folgen, mir natürlich bei BackstageClassical (wo Sie auch unserenPodcast abonnieren können: Wir sprechen regelmäßig mit prominenten Protagonisten der Klassik über aktuelle Themen – bei apple, Spotify oder für alle anderen Player).

Schön, schön, schön war die Zeit … 

Axel Brüggemann

Axel Brüggemann arbeitet als Autor, Regisseur und Moderator. Er war als Kulturredakteur und Textchef bei der Welt am Sonntag tätig und schrieb danach für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Heute veröffentlicht er u.a. im Tagesspiegel, im Freitag, der Jüdischen Allgemeinen oder in der Luzerner Zeitung. Er arbeitet für Radiosender wie den Deutschlandfunk, den WDR oder den HR. Seine Fernsehsendungen und Dokumentationen (für ARD, ZDF, arte oder SKY) wurden für den Grimmepreis nominiert und mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Brüggemann schrieb zahlreiche Bücher u.a. für Bärenreiter, Rowohlt, Beltz & Gelberg oder FAZ Buch.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Montero kritisiert Millionenhilfe der USA für El Sistema

Die venezolanische Pianistin Gabriela Montero hat die geplante Millionenförderung der USA für das staatliche venezolanische Musikprogramm El Sistema scharf kritisiert. Nach Angaben der US-Botschaft in Caracas will das Außenministerium gemeinsam mit dem

BackstageClassical ist in den Sommerferien

Die Klassik-Welt dreht weiter, aber wir machen Ferien. Am 1. September sind wir wieder für Sie da – mit täglichen News aus der Welt der Klassik. Bis dahin hier ein wenig Lektüre und

Publikumsbeschimpfug ist auch keine Lösung, Herr Mondtag

Ersan Mondtag nennt das Salzburger Publikum nach den Buh-Rufen für seine „Ariadne auf Naxos“ provinziell. Doch wer Kritik als Unfähigkeit abtut, verwechselt künstlerischen Anspruch mit Überheblichkeit – und verliert den Respekt vor

Friedman, Rienzi, Ring und Co. – eine Bayreuth-Bilanz

Peter Huth, ehemaliger Chefredakteur der Welt am Sonntag und Kommunikationschef von Axel Springer, bespricht mit Axel Brüggemann die erste Festspielwoche im Podcast von BackstageClassical. Auch Nathalie Stutzmann, Michel Friedman oder Katharina Wagner

Warum fällt Hinterhäuser der Abschied so schwer?

Markus Hinterhäuser ist nicht mehr Intendant der Salzburger Festspiele. Dennoch ist er allgegenwärtig. Der Streit um seine Trennung wirft Fragen nach Transparenz auf – und nach der Fähigkeit, ein Amt auch wirklich

Rienzi ist Wagners Monster

Die Dirigentin Natalie Stutzmann und die Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka haben in Bayreuth mit ihrer Lesart von Wagners Rienzi begeistert – hier blicken sie hinter die Kulissen und erklären Ihre Ansätze.

Neuer Blick auf Karajan

Karajans Rolle im Nationalsozialismus muss historisch genau betrachtet werden, sagt Biograf Wolfgang Rathert und fordert wissenschaftliche Sachlichkeit in der Karajan-Debatte. Dabei attestiert er dem Dirigenten Skrupellosigkeit in seiner Karriere.

12 Wurstfinger und ein König

Der KI-Ring in Bayreuth ist ein anstrengendes Unterfangen. Die von Marcus Lobbes kuratierten Bilder erinnern an die Pionierzeit der künstlichen Intelligenz. All das scheint nicht nur das Publikum abzulenken, sondern auch das

Verpassen Sie nicht ...