Dorny bleibt bis 2031, Jurowski bis 2028

Juni 17, 2024
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Intendant der Bayerischen Staatsoper: Serge Dorny (Bild: Bayerische Staatsoper)

Verträge mit Staatsintendanten Serge Dorny, Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski und Ballettdirektor Laurent Hilaire an der Bayerischen Staatsoper verlängert

»Der Zukunftsplan für die Bayerische Staatsoper steht: Wir setzen auf personelle Kontinuität und strukturelle Reformen. Das Erfolgs-Dreigestirn der Bayerischen Staatsoper strahlt weiterhin – Staatsintendant Serge Dorny und Ballettdirektor Laurent Hilaire setzen ihre Arbeit in München bis 2031 fort, Vladimir Jurowski bleibt auf eigenen Wunsch bis 2028 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Die Bayerische Staatsoper eilt unter diesem Führungsteam von Erfolg zu Erfolg. „Ich freue mich sehr, dass wir die gemeinsame Arbeit fortsetzen und unser kulturelles Flaggschiff gut in die Zukunft führen«, erklärte Kunstminister Markus Blume heute auf einer Pressekonferenz im Nationaltheater in München.

Kunstminister Markus Blume weiter: „Vielfältig, visionär und virtuos: Die Bayerische Staatsoper zählt zu den renommiertesten Opernhäusern der Welt. Darauf sind wir stolz! Vom klassischen Musiktheater auf höchstem Niveau bis zum Jugendprogramm, von der Open-Air-Oper bis zur Stufenbar und vielem mehr – die Bayerische Staatsoper sagt Ja zum Experiment Oper und das wird durch eine Top-Auslastung und vielfache Auszeichnungen belohnt. Wir wissen auch: Die Herausforderungen an den Betrieb eines modernen Musiktheaters sind heute anders als noch vor wenigen Jahren. Daher wollen wir Ziele, Abläufe und Strukturen positiv auf den Prüfstand stellen. Dazu holen wir externe Expertinnen und Experten mit an Bord. Unser Anspruch: Wir wollen die traditionellen Grenzen der Opernwelt sprengen und eine noch breitere Öffnung in die Stadtgesellschaft erreichen. Es ist bereits vieles geboten – und es kommt noch mehr: Mit dem Aufbau einer Streamingplattform können sich alle die Bayerische Staatsoper nach Hause ins Wohnzimmer holen. Angebote wie diese machen die Oper von morgen aus!“

Kunstminister Blume und Staatsintendant Dorny haben sich auf eine weitere Professionalisierung der Organisationsstruktur geeinigt. Dies geschieht durch die Initiierung eines durch externe Experten durchgeführten Beratungsprozesses, der unter enger Einbindung der Belegschaft konkrete Optimierungsmaßnahmen für Abläufe, Kommunikation und Strukturen innerhalb der Staatsoper entwickeln soll. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Beratungsprozess sollen vorbildhaft auch für die anderen Münchner Staatstheater genutzt werden.
Ein Augenmerk soll zudem auf der Erneuerung des Kernrepertoires liegen. Das Bekenntnis zum Repertoirebetrieb ist weiterhin gültig. Weitere gemeinsame Ziele sind die Öffnung der Staatsoper in die Stadtgesellschaft sowie die Gewinnung neuer Publikumsschichten.

Staatsintendant Serge Dorny: „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das Staatsminister Blume mir entgegenbringt und für die vielen, intensiven Gespräche der letzten Monate. Diese Gespräche zeigten, dass unsere Vorstellung für die Zukunft der Bayerischen Staatsoper sehr nahe beieinander liegt. Ich freue mich daher, dass ich den Auftrag bekomme, die künstlerische Vision der letzten Jahre über 2026 hinaus für weitere fünf Jahre fortzuführen und weiterzuentwickeln. Zusammen mit Vladimir Jurowski als Generalmusikdirektor, Laurent Hilaire als Ballettdirektor und den hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf und hinter der Bühne freue ich mich die Bayerische Staatsoper zu einem Opernhaus der Zukunft zu machen: ein Opernhaus, das gleichzeitig seine Tradition bewahrt und Experimente wie das „Ja, Mai“-Festival zulässt; ein Opernhaus, das sich immer weiter der Gesellschaft öffnet, um in Zukunft gesellschaftlich relevant zu bleiben.“

Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski: „Das Bayerische Staatsorchester ist nicht nur eines der ältesten, sondern zweifelsohne eines der besten Orchester der Welt. Ich freue mich sehr, die kommenden Jahre weiterhin mit diesem einzigartigen Kollektiv im Orchestergraben und auf der Konzertbühne weiterarbeiten zu können. Es gilt nach wie vor, die Tradition zu bewahren, die Gegenwart zum Gesprächsthema zu machen und somit die Weichen für eine künstlerisch lebendige Zukunft des Orchesters zu stellen. Es freut mich aber auch sehr, als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, einem der erfolgreichsten Opernhäuser der Welt, mit den weiteren musikalischen Kollektiven des Hauses, dem Chor, dem Solistenensemble, der musikalischen Abteilung, der Spielleitung und allen anderen Gewerken weiterhin eng zusammenzuarbeiten. So werden wir gemeinsam, wie bereits in den vergangenen Jahren, außerordentliche und bemerkenswerte Produktionen im Nationaltheater und allen anderen Spielstätten der Bayerischen Staatsoper auf die Bühne bringen.“

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