Erste Hilfe für Publikum beim Nackedei-Theater

Oktober 9, 2024
1 min read
Die Sancta Aufführung von Florentina Holzinger (Foto: Oper Stuttgart, Baus)

Nacktheit und Gewalt auf der Bühne von Florentina Holzingers Sancta sorgen in Stuttgart bei 18 Menschen für körperliche Beschwerden.

Zu hart für Stuttgarts Opernpublikum? Die Nackedei-Inszenierung Sancta von Choreographin Florentina Holzinger sorgte an der Oper Stuttgart für medizinische Einsätze. Der Besucherservice musste sich um insgesamt 18 Menschen kümmern, erklärte die Oper, die meisten klagten über Übelkeit. In drei Fällen musste ein Arzt konsultiert werden, wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten. Um derartige Vorfälle zu vermeiden hatte die Oper eine Altersfreigabe von 18 Jahren festgelegt und Warnhinweise angebracht, die vor einer freizügigen und blutigen Aufführung warnten.

BackstageClassical hatte die Premiere dieses Stückes bereits besprochen, als die Sancta-Inszenierung in Wien zu sehen war. Zur Rezension hier entlang.

 

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Liebe Intendantinnen und Intendanten,

Während Intendanten und Chefdirigenten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Spitzengehälter kassieren, wird an Kulturprogrammen gespart. Und plötzlich steht eine absurde Frage im Raum: Brauchen wir mehr Orchester oder mehr Kulturjournalismus? Vielleicht fehlt es den

Er war immer schon da

Der Dirigent Herbert Blomstedt ist mit 99 Jahren gestorben. Erinnerungen von Jan Nast an einen außergewöhnlichen Dirigenten, seine Jahre bei der Staatskapelle Dresden und seine Begegnungen mit den Wiener Symphonikern.

Rachmaninow in der Hölle der Gefühle

Drei selten gespielte Einakter von Sergej Rachmaninow, ein Bühnenbild, ein Bariton: Dmitri Tcherniakov verbindet am Opernhaus Zürich »Aleko«, »Der geizige Ritter« und »Francesca da Rimini« zu einem großen Musiktheaterabend.

Chef der Budapester Staatsoper fristlos entlassen

Der langjährige Generaldirektor der Ungarischen Staatsoper in Budapest, Szilveszter Ókovács, ist mit sofortiger Wirkung entlassen worden. Kulturminister Zoltán Tarr habe das Arbeitsverhältnis zum 2. November beendet. Es könnte sich auch um einen

Nicht nur Dresden: Sparpaket statt Strukturwandel?

Dresden will fünf städtische Kultureinrichtungen in zwei Eigenbetrieben zusammenführen. Eigentlich eine vernünftige Idee. Aber aus der Reform ist ein Projekt mit Sparvorgaben in Millionenhöhe geworden. Wie konnte das passieren?

Zwischen Klagen und Begeistern

Der Newsletter: Dirk Kaftan ruft das Publikum zum Protest, Audi streicht sein Sponsoring, und die Salzburger Festspiele kämpfen mit Millionenrisiken.

Verpassen Sie nicht ...