Salzburger Osterfestspiele bringen »Ring« mit Petrenko

April 2, 2025
1 min read
Kirill Petrenko (Foto: Rittershaus, BP)

Kirill Serebrennikov wird Wagners Zyklus inszenieren – unterbrochen von Moses und Aron.

English summary: The Salzburg Easter Festival presents Wagner’s Ring in 2026, directed by Kirill Serebrennikov and conducted by Kirill Petrenko. In 2028, the cycle will be interrupted by Schönberg’s Moses und Aron.

SALZBURG – Was für ein Wurf: Die Osterfestspiele Salzburg haben für 2026 die Aufführung von Richard Wagners Ring des Nibelungen angekündigt. Dies teilte das Festival am Mittwoch mit. Die Berliner Philharmoniker kehren unter der Leitung von Kirill Petrenko als Gründungsorchester an die Salzach zurück. Regie führt Kirill Serebrennikov.

Den Auftakt bildet Das Rheingold mit Christian Gerhaher als Wotan, der die Rolle jedoch in den folgenden Teilen nicht übernehmen wird. Zu den weiteren Besetzungen gehören Brenton Ryan (Loge), Leigh Melrose (Alberich) und Catriona Morison (Fricka). Eine Besonderheit: 2028 wird der Premierenzyklus durch eine Aufführung von Arnold Schönbergs Moses und Aron unterbrochen.

Neben dem Ring dirigiert Petrenko 2026 auch Mahlers Symphonie der Tausend. Weitere Gastdirigenten der Berliner Philharmoniker sind Daniel Harding mit Haydns Schöpfung und Tugan Sokhiev mit Berlioz’ Symphonie fantastique. Geplant sind zudem Kammerkonzerte, Late Night Concerts und ein Tanzprojekt von Choreograf Damien Jalet.

Zentraler Dirigent der diesjährigen Osterfestspiele ist Esa-Pekka Salonen. Er leitet unter anderem die Premiere von Mussorgskis Oper Chowanschtschina am 12. April.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Der große Spielplan-Check

Die neue Opernspielzeit steht vor der Tür. In Folge I checkt BackstageClassical die Spielpläne der großen Häuser: Vielfalt ist das Motto – und allerhand Namen von der Stange.

Ermittlungen am Teatro San Carlo

Die Polizei in Italien ermittelt Unregelmäßigkeiten am Theater in San Carlo. Im Zentrum stehen Ex-Intendant Stéphane Lissner und verschiedene Künstlerinnen und Künstler, unter ihnen Asmik Grigorian, Claus Guth und Jonas Kaufmann.

Lieber Jackie Chan,

Turandot hat in den letzten 100 Jahren ja schon viel erlebt, unter anderem eine Inszenierung direkt in der Verbotenen Stadt in Peking. Aber Puccinis Chinaoper als Martial-Arts-Spektakel, das ist wirklich neu! Sie

Liebe Künstlerinnen und Künstler,

dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat: Während man in der Hauptstadt durchschnittlich 62,20 Euro für ein Opernticket hinblättert, zahlt der Staat für jedes verkaufte Ticket noch mal 251,60

Mickischs Leitmotiv-Erbe in Buchform

Bei seinem ersten Bayreuth-Besuch traf Stephan Knies den Wagner-Experten Stefan Mickisch. Aus seiner Leidenschaft für Wagners Leitmotive entstand nun ein Buchprojekt, das seine einzigartige Analyse des »Rings« fortführt und erstmals in Buchform

Theater Chemnitz wehrt sich gegen Sparmaßnahmen

Die Theaterleitung der Städtischen Theater Chemnitz warnt vor massiven Einschnitten für das künstlerische Angebot, sollte der Vorschlag umgesetzt werden, alle Sparten künftig nur noch im Opernhaus zu bündeln und das Schauspielhaus aufzugeben.

Opernhäuser beraten Umbauten

Die führenden Opernhäuser im deutschsprachigen Raum trafen sich in München, um enger bei teuren Sanierungen und Interimsspielstätten zusammenzuarbeiten und ihre künstlerische Kontinuität zu sichern.

Verpassen Sie nicht ...