»Max Frisch war ein Arschloch.«

Juni 30, 2024
1 min read
Der Komponist Hans Werner Henze (Foto: DG)

Zum Geburtstag von Hans Werner Henze sendet BackstageClassical ein historisches Gespräch mit dem Komponisten – es geht um Leben und um Tod, um Liebe und um Hass.

Am 1. Juli 1926 wurde der Komponist Hans Werner Henze in Gütersloh geboren. Vor fast 20 Jahren habe ich ihn in seiner Heimat in Italien besucht – einen ganzen Tag lang. Ich habe mit ihm über sein Leben und die Musik gesprochen, darüber, warum die Neutöner aus Darmstadt ihn ignoriert haben, wie sehr ihm die Vernichtung des Floß der Medusa in Hamburg kränkte, von seiner Liebe zu Ingeborg Bachmann und seinem Hass auf Max Frisch. Über den jungen Christian Thielemann und den Wunsch der Todesart. Ach ja, Johann Sebastian Bach spielt natürlich auch eine große Rolle. All das habe ich in einer (wie ich finde) spannenden Interview-Collage zusammengefasst. Viel Spaß beim hören! Hier für alle Player

Podcast mit einem Interview mit Hans Werner Henze

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Über das Hören

Kommende Saison wird er Residenz-Künstler bei den Berliner Philharmonikern. Hier ein XXL-Gespräch mit Wolfgang Rihm: Warum können Engel nicht hören und andere Ungereimtheiten der Musik.

Lieber Markus Hinterhäuser,

Die Salzburger Festspiele beginnen, und Axel Brüggemann hat eine etwas längere Postkarte an den Intendanten Markus Hinterhäuser geschrieben – aus Gründen.

Buhs für SWR Orchester-Leiterin Haane

Der SWR steht in der Kritik: Das Abo-Publikum, Orchester-Fans, ein Großteil der Presse und offensichtlich auch einige Partner kritisieren das Festhalten an François-Xavier Roth.

Die Gewalt der Machos

Modernisierung mit Sinn und Effekt: Jan Philipp Gloger inszeniert Rossini Trancredi in Bregenz. Kritik von Georg Rudiger.

Erst der Missbrauch, dann die Macht

Es kommt, wie es kommen musste. Der SWR hält an François-Xavier Roth fest und schlägt alle Missbrauchsvorwürfe und die eigene Verantwortung in den Wind. Ein fataler Fehler, findet Alexander Gurdon.

Don't Miss