»Das Ende von 3sat wäre ein Raubbau an der Kultur«

Oktober 4, 2024
1 min read

Die Produzentin und Autorin Katja Riha hat bereits über 30.000 Unterschriften für ihre Petition gegen das Ende von 3sat organisiert. Im Guten-Morgen-Podcast spricht sie über ihre Mission.

BackstageClassical Podcast mit Katja Riha

Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 23. Oktober könnte ein massives Sparprogramm beschließen. Ein Staatsvertragsentwurf, der noch bis zum 11. Oktober zur öffentlichen Anhörung steht, sieht eine radikale Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor. Ganz oben auf der Streichliste steht 3sat (hier ist eine Fusion mit arte geplant). Aber auch Spartensender wieZDFneo oder One von der ARD stehen zur Disposition, die Info-ProgrammeARD alpha, ZDFinfo, Tagesschau 24 und Phoenix sollen auf zwei Angebote reduziert werden. Von den derzeit 69 Radioprogrammen sollen nur 53 überleben. Katja Riha, Autorin und Produzentin von Filmen wie Berlin.Macht. Schule oder Die rechte Wende redet im aktuellen Podcast über ihre Petition gegen das Ende von 3Sat und wirbt für weitere Unterstützung. Hier der Podcast für applePodcast und alle anderen Player (oben für Spotify).

Petition zum Erhalt von 3sat von der Journalistin Katja Riha

Aktueller Text zur Entwicklung des Kulturfernsehens in Deutschland und zur Debatte um 3sat bei BackstageClassical.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Liebe Intendantinnen und Intendanten,

Während Intendanten und Chefdirigenten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Spitzengehälter kassieren, wird an Kulturprogrammen gespart. Und plötzlich steht eine absurde Frage im Raum: Brauchen wir mehr Orchester oder mehr Kulturjournalismus? Vielleicht fehlt es den

Er war immer schon da

Der Dirigent Herbert Blomstedt ist mit 99 Jahren gestorben. Erinnerungen von Jan Nast an einen außergewöhnlichen Dirigenten, seine Jahre bei der Staatskapelle Dresden und seine Begegnungen mit den Wiener Symphonikern.

Rachmaninow in der Hölle der Gefühle

Drei selten gespielte Einakter von Sergej Rachmaninow, ein Bühnenbild, ein Bariton: Dmitri Tcherniakov verbindet am Opernhaus Zürich »Aleko«, »Der geizige Ritter« und »Francesca da Rimini« zu einem großen Musiktheaterabend.

Chef der Budapester Staatsoper fristlos entlassen

Der langjährige Generaldirektor der Ungarischen Staatsoper in Budapest, Szilveszter Ókovács, ist mit sofortiger Wirkung entlassen worden. Kulturminister Zoltán Tarr habe das Arbeitsverhältnis zum 2. November beendet. Es könnte sich auch um einen

Nicht nur Dresden: Sparpaket statt Strukturwandel?

Dresden will fünf städtische Kultureinrichtungen in zwei Eigenbetrieben zusammenführen. Eigentlich eine vernünftige Idee. Aber aus der Reform ist ein Projekt mit Sparvorgaben in Millionenhöhe geworden. Wie konnte das passieren?

Zwischen Klagen und Begeistern

Der Newsletter: Dirk Kaftan ruft das Publikum zum Protest, Audi streicht sein Sponsoring, und die Salzburger Festspiele kämpfen mit Millionenrisiken.

Verpassen Sie nicht ...