Wang wirft Journalisten misogynes Mobbing vor

Februar 28, 2026
1 min read
Die Pianistin Yuja Wang (Foto: Lee)

BBC beendet Zusammenarbeit mit Norman Lebrecht nach Insta-Post der Pianistin Yuja Wang.

Die chinesische Pianistin Yuja Wang hat eine E-Mail des britischen Musikkritikers und Radiojournalisten Norman Lebrecht öffentlich gemacht und ihm »herabwürdigendes, misogynes Mobbing« vorgeworfen. Wang veröffentlichte auf ihrem offiziellen Instagram-Account einen Screenshot der Nachricht, in der Lebrecht seine Enttäuschung über ihre Absage eines geplanten BBC-Interviews äußerte.

»Ich bin überrascht und enttäuscht. Ich dachte, Sie seien eine ernsthafte Person, die zu ihren Zusagen steht. Ich muss meine Meinung wohl revidieren«, schrieb Lebrecht demnach. Wang antwortete öffentlich: »Dieses herabwürdigende, misogyn geprägte Mobbing muss aufhören. Wir sind Menschen, keine Figuren, die Sie missbrauchen können.«

Die BBC teilte daraufhin mit, dass Lebrechts Zusammenarbeit mit dem Sender beendet werde. Sam Jackson, Chef von BBC Radio 3, sagte: »Als wir den Social-Media-Post sahen, haben wir gehandelt – wir haben mit Norman Lebrecht gesprochen und werden nicht länger mit ihm zusammenarbeiten.«

Lebrecht, der über Jahrzehnte Musiksendungen für die BBC präsentierte, wies die Vorwürfe zurück. Sein Schreiben sei »vielleicht etwas scharf, aber weder Mobbing noch misogyn« gewesen. Die BBC habe sein nächstes Projekt gestrichen, er habe sich für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigt.

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