Opern-Bau in Stuttgart verschiebt sich bis 2044

Oktober 30, 2024
1 min read
Der Plan für den Interimsstandort der Oper Stuttgart (Bild: a+r Architekten GmbH Amsterdam)

Die Sanierungen der Stuttgarter Oper wird wohl 1,5 Milliarden Euro kosten und sich erheblich verspäten.

Die Sanierung der Stuttgarter Oper wird sich voraussichtlich um mehrere Jahre verzögern und deutlich länger dauern als ursprünglich geplant. Nach einem Bericht der Stuttgarter Zeitung soll der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater in seiner Sitzung am 18. November darüber informiert werden, dass sich die Wiedereröffnung des Opernhauses voraussichtlich bis 2044 verschieben wird – rund vier Jahre später als bisher angenommen.

Die Verzögerungen resultieren offenbar aus der komplexen Planungslage: Bevor das historische Operngebäude im Oberen Schlossgarten modernisiert und erweitert werden kann, muss zunächst die Ausweichspielstätte in Stuttgart-Rosenstein fertiggestellt werden. Nach aktuellen Planungen sollen dort ab 2029 Opern- und Ballettaufführungen stattfinden.

Anzeige

Die Gesamtkosten des Projekts werden derzeit auf bis zu 1,5 Milliarden Euro geschätzt. Kritiker, darunter Mitglieder der CDU im Landtag, sprechen sich angesichts der angespannten öffentlichen Finanzlage für eine kostengünstigere Sanierungsoption aus.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Salzburger Positionierungen

Salzburgs neue Intendantin Karin Bergmann geht ein wenig auf Distanz zu Markus Hinterhäuser und kritisiert fehlende Aufklärung zu dessen Abgang. Zugleich wird bekannt, dass Präsidentin Kristina Hammer bei der kommenden Festspieleröffnung nicht

Antwort von Tanja

Nach heftigen Debatten innerhalb der BackstageCassical-Redaktion über die Glaubhaftigkeit der Triangologie-Studentin Tanja und ihres Instagram-Kanals, gab es nun Resonanz aus der Welt der Vibrational Ecology in Norwegen.

Es gibt sie noch, die guten Dinge in Bayreuth

Das Richard-Wagner-Museum in Bayreuth begeht 2026 ein Doppeljubiläum: 150 Jahre Bayreuther Festspiele und 50 Jahre Museum im Haus Wahnfried. Unter dem Titel „50/150 – Utopie und Echo“ gibt es Ausstellungen, Performances, Konzerte,

Popelka wird GMD in München

Gerüchte kursierten, nun ist die Entscheidung gefallen: Petr Popelka wird neuer Generalmusikdirektor in Bayern. Ab 2029/30 übernimmt der Tscheche Staatsoper und Staatsorchester – als Nachfolger von Vladimir Jurowski.

Liebe Tanja Maria Hirschmüller,

Sehr lustig! Tanja studiert Triangologie in Norwegen und kämpft auf Instagram für ihr Instrument. Wir wünschen uns einen Gastkommentar von ihr!

Verpassen Sie nicht ...