Sie haben es der Lufthansa Länge mal Breite gegeben, damals: Zittern, Weinen, Hilferufe! Mensch, was sind Sie in die Luft gegangen auf Instagram! Als die Flughafen-Security sie zwang, Ihre millionenschwere Guadagnini-Geige auf den Arm mit in den Flieger zu nehmen. Ihr Geigenkasten überschritt die erlaubte Größe, und Sie wickelten Ihr Baby kurzerhand in einen Pulli.
Jetzt hatte die Lufthansa Einsehen und hat die Regeln angepasst: Das Kranich-Handgepäck wird neuerdings nach der »Widmann-Formel« bemessen: die Addition von Länge, Höhe und Tiefe darf 125 Zentimeter nicht überschreiten.
Es dürfen nun also auch Ukulele, Querflöte und ein Mini-Akkordeon transportiert werden – oder eben maximal 72.300 Kubikzentimeter guter Ton (wenn er in einem quadratischen Behältnis mit 41,7 Zentimeter Seitenlänge verstaut ist)
Sie haben bewiesen, dass Klassik-Künstler Öffentlichkeit haben, und dass deutsche Transportunternehmen flexibler sind als ihr Ruf. Darauf eine Air von Bach!


