Bayreuth ernennt neuen Chorleiter

August 25, 2024
1 min read

Thomas Eitler von der Leipziger Oper wird neuer Chordirektor der Bayreuther Festspiele.

Nach intensiver Suche und zahlreichen Gesprächen mit potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten geben die Bayreuther Festspiele bekannt, dass Thomas Eitler-de Lint neuer Direktor des Chores der
Bayreuther Festspiele wird und damit auf Eberhard Friedrich folgt, der 2025 das Renteneintrittsalter erreicht haben wird.

Thomas Eitler – de Lint arbeitete u.a. in verantwortlicher Funktion an der Wiener Volksoper, der Nationalen Oper in Amsterdam, diversen Rundfunkchören wie dem WDR, dem NDR, dem MDR, den Opernhäusern Zürich und Hannover und 2016 zusätzlich als Gastchordirektor an der Oper Shanghai. Seit November 2017 ist er Chordirektor an der Oper Leipzig mit zahlreichen Einstudierungen u.a. von »Tosca«, »Carmen«, »La fanciulla del west«, »La traviata«, »Die Frau ohne Schatten« und »Johannes-Passion«.

Bei WAGNER 22 – den Wagner-Festtagen der Oper Leipzig, zeichnete Thomas Eitler – de Lint für die Einstudierung sämtlicher Opern Richard Wagners mit Chorbeteiligung verantwortlich und verfügt über eine ausgewiesene Wagnerexpertise.

Darüber hinaus steht er für ein Klangbild, welches in Bayreuth hochgeschätzt wird. Hinsichtlich der Zukunft des Festspielchores sind sich die künstlerische Leiterin und Thomas Eitler-de Lint darin einig, eine neue Struktur zu schaffen, welche sowohl quantitativ (je nach Werk bis zu 134 Choristen: innen) als auch qualitativ den hohen Anforderungen der Festspiele vollumfänglich gerecht werden wird. Herr Eitler – de Lint sieht die Umstrukturierung als Chance und vor allem als zeitgemäß an.

(Pressemitteilung der Bayreuther Festspiele)

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

BackstageClassical ist in den Sommerferien

Die Klassik-Welt dreht weiter, aber wir machen Ferien. Am 1. September sind wir wieder für Sie da – mit täglichen News aus der Welt der Klassik. Bis dahin hier ein wenig Lektüre und

Publikumsbeschimpfug ist auch keine Lösung, Herr Mondtag

Ersan Mondtag nennt das Salzburger Publikum nach den Buh-Rufen für seine „Ariadne auf Naxos“ provinziell. Doch wer Kritik als Unfähigkeit abtut, verwechselt künstlerischen Anspruch mit Überheblichkeit – und verliert den Respekt vor

Friedman, Rienzi, Ring und Co. – eine Bayreuth-Bilanz

Peter Huth, ehemaliger Chefredakteur der Welt am Sonntag und Kommunikationschef von Axel Springer, bespricht mit Axel Brüggemann die erste Festspielwoche im Podcast von BackstageClassical. Auch Nathalie Stutzmann, Michel Friedman oder Katharina Wagner

Warum fällt Hinterhäuser der Abschied so schwer?

Markus Hinterhäuser ist nicht mehr Intendant der Salzburger Festspiele. Dennoch ist er allgegenwärtig. Der Streit um seine Trennung wirft Fragen nach Transparenz auf – und nach der Fähigkeit, ein Amt auch wirklich

Rienzi ist Wagners Monster

Die Dirigentin Natalie Stutzmann und die Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka haben in Bayreuth mit ihrer Lesart von Wagners Rienzi begeistert – hier blicken sie hinter die Kulissen und erklären Ihre Ansätze.

Neuer Blick auf Karajan

Karajans Rolle im Nationalsozialismus muss historisch genau betrachtet werden, sagt Biograf Wolfgang Rathert und fordert wissenschaftliche Sachlichkeit in der Karajan-Debatte. Dabei attestiert er dem Dirigenten Skrupellosigkeit in seiner Karriere.

12 Wurstfinger und ein König

Der KI-Ring in Bayreuth ist ein anstrengendes Unterfangen. Die von Marcus Lobbes kuratierten Bilder erinnern an die Pionierzeit der künstlichen Intelligenz. All das scheint nicht nur das Publikum abzulenken, sondern auch das

Diktator sind wir alle

150 Jahre Bayreuth: Zwischen Festakt und Rienzi drehen die Festspiele ihre eigene Geschichte durch den Necker-Würfel. Ein Essay über Erinnerung, Macht, Populismus – und die Verantwortung jedes Einzelnen.

Lieber Igor Levit,

Igor Levit und Danger Dan dürfen beim ZDF nicht auftreten – nun stilisieren sie sich zum Opfer. So geht PR.

Verpassen Sie nicht ...