Donald Trump hat die US-Kulturpolitik im Würgegriff. Das Opernhaus in Washington soll künftig First Lady Melania Trump Opera House heißen. Unser Kolumnist Thomas Schmidt-Ott regt das zu fieberwahnsinnigen Gedanken an.
Kommunen, Städte und Bund beschließen massive Sparpakete – besonders betroffen: Die Kultur. Es ist absehbar, dass unsere Kulturlandschaft in den kommenden Jahren massiv neu geordnet wird.
Die Tiroler Festspiele Erl von Jonas Kaufmann gratulieren dem Dirigenten Gustav Kuhn mit einer unerträglichen Lobhudelei zum 80. Geburtstag und vergessen den Schaden, den er angerichtet hat und die Opfer seiner Übergriffe.
Das Beethovenfest Bonn plant eine #metoo-Debatte. Merkwürdig, dass die Opfer hier nur Staffage sind. Shoko Kuroe über den befremdlichen Umgang mit einem brisanten Thema.
Wie die Klassik-Szene ihre politischen und moralischen Leitplanken abbaut: Das Bolschoi kündigt einen Auftritt von Aida Garifullina an, und Auftritte von Teodor Currentzis lösen kaum noch Proteste aus.
Die ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv ist seit Jahren stabil in Ihrer Haltung zum Angriffskrieg Russlands und im Umgang mit russischer Musik. Hier erklärt sie, warum die Absage des Gergiew-Auftritts richtig war und
Debatte: Die Pianistin Shoko Kuroe fordert in einer Replik auf den Essay von Susanne Rode-Breymann eine Versachlichung des Diskurses – die Musikhochschulen dürfen sich nicht aus der Verantwortung nehmen.
Lilli Paasikivi ist die neue Intendantin der Bregenzer Festspiele. Wie geht sie mit den Subventionskürzungen von 30 Prozent um, was macht sie anders als Ihre Vorgängerin und was bringt sie aus Finnland