Akustiktests in der Beethovenhalle

Mai 11, 2025
1 min read
Dirk Kaftan bei den akustischen Proben und er neuen Beethovenhalle
Dirk Kaftan bei den akustischen Proben und er neuen Beethovenhalle (Engst, Stadt Bonn)

Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und Akustiker Martijn Vercammen nehmen Feinabstimmungen für die Fertigstellung der Beethovenhalle vor. Im Dezember soll die Eröffnung stattfinden.

Bonn (BC) – In der Bonner Beethovenhalle haben dreitägige Akustikproben mit dem Beethoven-Orchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und dem Akustiker Martijn Vercammen vom Fachbüro Peutz stattgefunden. Ziel war die klangliche Feinabstimmung des frisch sanierten Konzertsaals. Bereits vorab hatte Vercammen erste Messungen durchgeführt – mit einem klaren Ergebnis: »Es ist wieder ein Konzertsaal geworden.«

Projektleiter Steffen Göbel zeigte sich erleichtert über den erfolgreichen Verlauf: Die Wiedereröffnung der Halle ist für den 16. Dezember 2025 geplant. Dann soll sie wieder als Bonns führender Ort für klassische Musik erstrahlen. »Dass die Beethovenhalle nach der umfangreichen Instandsetzung endlich wieder wie ein hochwertiger Konzertsaal klingen soll, ist eines der wichtigsten Ziele dieses Projektes«, sagt Göbel. »Wir sind alle erleichtert und auch ein wenig stolz, dass unsere gemeinsame Arbeit nun durch die ersten Messungen bereits zu diesem Ergebnis geführt hat. Auf dieser Basis haben wir nun noch ausreichend Zeit für die Feinregulierung zusammen mit dem Orchester. Wir sind uns nun sicher, dass die Beethovenhalle bei ihrer Wiedereröffnung am 16. Dezember 2025 wieder zu dem werden wird, für das sie 1959 erbaut wurde: Bonns erster Adresse für klassische Musik!«

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Kollaps der musikalischen Ausbildung in Deutschland

Die neue Studie »MiKADO-Musik« warnt vor einer ernsthaften Krise an Musikschulen in Deutschland und Österreich. Fachleute sprechen von einem drohenden »Kollaps« der musikalischen Bildung, wenn Politik und Träger nicht rasch und koordiniert

Liebes Musikhaus Doblinger,

Du bist es ja eigentlich schon lange nicht mehr, das gute alte Wiener Verlagshaus von 1817! Verlag verkauft! Notengeschäft verscherbelt. Und nun droht auch dem Musikhaus im Ersten Bezirk das Aus: Der

Lieber Florian Lutz,

vielleicht erlauben sie mir unter uns zwei Kneipenbrüdern (war schön damals mit Ihnen nach der Carmen), zu versuchen, Ihnen als Außenstehender mal Ihr Haus zu erklären.   Sie sind Intendant in Kassel.

Liebe Elisabeth Leonskaja,

ich muss noch einmal auf Ihren Auftritt in Moskau zurückkommen. Gerade, weil ich Sie als Künstlerin schätze. Sie haben Anfang des Monats in Russland gespielt, Tickets für Ihr Konzert wurden kostenlos an

Zoff ums Kennedy Center

Ein US-Demokrat wirft den Leiter des Kennedy Center, Richard Grenell, Verfehlungen vor – der weist die Anschuldigungen zurück.

Aber er hat ja gar nichts an! 

Nick Pfefferkorn, Leiter des Verlags Breitkopf & Härtel, hat den Zustand der zeitgenössischen Musik kritisiert. Der folgende Aufschrei zeigt die Fragilität eines Betriebs, der Kritik schnell als Majestätsbeleidigung deutet. Thomas Schmidt-Ott hat

Lieber Thilo Mischke,

gestern Abend habe ich zum Einschlafen den Podcast Hotel Matze mit Ihnen als Gast eingeschaltet. Aber anstatt runter zu kommen, bekam ich Puls. Vergessen wir In 80 Frauen um die Welt und

Plácido Bonnwitschny

Heute mit existenziellen Fragen, ob das Dogma die Kunst tötet, mit Bonner Merkwürdigkeiten und der Frage nach der Legitimation von Radioorchestern.   

Verpassen Sie nicht ...