Karl Keller, geboren 2004 in Zürich, studierte Klavier an der Zürcher Hochschule der Künste. Derzeit absolviert er einen Master in Musikwissenschaften an der Universität Zürich. Er arbeitet als Assistentdirigent an verschiedenen Opernhäusern und ist außerdem als Komponist tätig. Zwischen Proben, Partituren und Zugverbindungen beschäftigt er sich mit Musiktheater und der Zukunft der Klassik.
Am Ende der Saison einfach noch einmal das Repertoire dranhängen, das ganze »Festival« nennen und die Preise erhöhen. Die Bayerische Staatsoper hat die Airline-Logik im Frack perfektioniert.
Die Klassik entdeckt den Techno, verteilt QR-Codes statt Programmhefte und gründet Clubs für junges Publikum. Unser Autor ist 22 und wendet sich an Ilona Schmiel. Gedanken über missverstandene Kulturvermittlung, die Liebe zur Musik und die Frage, warum die Tonhalle Zürich