Kazuki Yamada wird neuer Chefdirigent des DSO Berlin

April 25, 2025
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Kazuki Yamada unmittelbar nach der Vertragsunterzeichnung mit Marlene Brüggen, Leiterin der Künstlerischen Planung des DSO, und dem designierten Orchesterdirektor Christian Beuke (Foto: DSO)

Der international gefeierte japanische Dirigent Kazuki Yamada übernimmt zur Saison 2026/2027 die Position des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

English summary: Japanese conductor Kazuki Yamada will become Chief Conductor and Artistic Director of the Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO) starting in the 2026/27 season, succeeding Robin Ticciati. Praised for his passion and depth, Yamada brings global experience and will lead the DSO into a new era. He also champions young musicians through educational projects.

Berlin (BC) – Der international gefeierte japanische Dirigent Kazuki Yamada übernimmt zur Saison 2026/2027 die Position des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO). Er tritt die Nachfolge von Robin Ticciati an, der das Orchester von 2017 bis 2024 leitete. Yamada wird das traditionsreiche Berliner Ensemble, das zur Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH (ROC) gehört, zunächst für drei Jahre führen.

»Es erfüllt mich mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit, dass ich zum Chefdirigenten des DSO berufen wurde«, erklärte Yamada. Bereits bei gemeinsamen Konzerten im vergangenen Jahr habe er eine besondere Verbindung zum Orchester gespürt. »Ich bin zuversichtlich, dass wir zusammen etwas wirklich Außergewöhnliches schaffen werden.«

Anselm Rose, Geschäftsführer der ROC, würdigte Yamada als »einen der weltweit gefragtesten Dirigenten«, der das DSO mit künstlerischer Tiefe und leidenschaftlichem Engagement begeistert habe. Auch der designierte DSO-Direktor Christian Beuke zeigte sich erfreut über die Personalie: »Yamada versteht es, sowohl klassisches als auch zeitgenössisches Repertoire mitreißend zu gestalten.«

Der 1979 in Kanagawa geborene Yamada ist derzeit Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra sowie Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo. Er arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern wie dem NHK Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern oder dem Cleveland Orchestra. Seine Arbeit umfasst gleichermaßen Konzert, Oper und Chormusik. Als Förderer des musikalischen Nachwuchses engagiert er sich zudem in Education-Projekten.

Mit Yamada als künftigem künstlerischen Kopf geht das DSO, gegründet 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester, in eine neue Ära – in der Tradition großer Vorgänger wie Ferenc Fricsay, Lorin Maazel und Kent Nagano.

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