Hier ist Mutis Neujahresprogramm

Oktober 17, 2024
2 mins read
Riccardo Muti dirigiert das Neujahrskonzert auch 2025 (Goto: Wiener Philharmoniker, Linke)

Riccardo Muti wird das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2025 dirigieren – im Zentrum steht: Johann Strauß.

Riccardo Muti dirigiert am 1.1. 2025 das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Er hat über 500 gemeinsame Konzerte mit den Wiener Philharmonikern gegeben – davon sechs Neujahrskonzerte. Der Vorstand der Wiener Philharmoniker Daniel Froschauer hebt die herausragende Rolle des Künstlers für das Orchester hervor: »Riccardo Muti nimmt in der Geschichte der Wiener Philharmoniker seit über 50 Jahren einen außergewöhnlichen Stellenwert ein. Muti ist seit dem Jahre 2011 Ehrenmitglied des Orchesters. Er hat in einzigartiger Weise das Repertoire und den spezifischen Klang des Orchesters mitgeformt. Mit Riccardo Muti läuten wir das Johann Strauß Jubiläumsjahr ein. Wir freuen uns besonders erstmals ein Werk der Johann Strauß Zeitgenossin, Constanze Geiger, aufzuführen: den Ferdinandus-Walzer. 2025 wird zudem das 30-jährige Jubiläum der EU-Mitgliedschaft Österreichs gefeiert. Diesem Anlass widmen wir den Transactionen-Walzer von Josef Strauß.«

Anbei das Programm für das Neujahrskonzert 2025:

Teil 1

1. Johann Strauß Vater         Freiheits-Marsch, op. 226
2. Josef Strauß                      Dorfschwalben aus Österreich, Walzer, op. 164
3. Johann Strauß                   Demolirer-Polka, Polka française, op. 269
4. Johann Strauß                   Lagunen-Walzer, op. 411
5. Eduard Strauß                  Luftig und duftig, Polka schnell, op. 206

Teil 2

6. Johann Strauß                   Ouvertüre zur Operette „Der Zigeunerbaron
7. Johann Strauß                   Accelerationen, Walzer, op. 234
8. Joseph Hellmesberger      Fidele Brüder, Marsch aus „Das Veilchenmädel“ *
9. Constanze Geiger             Ferdinandus-Walzer (Arrangement: Wolfgang Dörner) *
10. Johann Strauß                   Entweder – oder! Polka schnell, op. 403
11. Josef Strauß                      Transactionen, Walzer, op. 184
12. Johann Strauß                   Annen-Polka, op. 117
13. Johann Strauß                   Tritsch-Tratsch, Polka schnell, op. 214
14. Johann Strauß                   Wein, Weib und Gesang, Walzer, op. 333

Quelle: Pressemitteilung. der Wiener Philharmoniker

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Publikumsbeschimpfug ist auch keine Lösung, Herr Mondtag

Ersan Mondtag nennt das Salzburger Publikum nach den Buh-Rufen für seine „Ariadne auf Naxos“ provinziell. Doch wer Kritik als Unfähigkeit abtut, verwechselt künstlerischen Anspruch mit Überheblichkeit – und verliert den Respekt vor

BackstageClassical ist in den Sommerferien

Die Klassik-Welt dreht weiter, aber wir machen Ferien. Am 1. September sind wir wieder für Sie da – mit täglichen News aus der Welt der Klassik. Bis dahin hier ein wenig Lektüre und

Friedman, Rienzi, Ring und Co. – eine Bayreuth-Bilanz

Peter Huth, ehemaliger Chefredakteur der Welt am Sonntag und Kommunikationschef von Axel Springer, bespricht mit Axel Brüggemann die erste Festspielwoche im Podcast von BackstageClassical. Auch Nathalie Stutzmann, Michel Friedman oder Katharina Wagner

Warum fällt Hinterhäuser der Abschied so schwer?

Markus Hinterhäuser ist nicht mehr Intendant der Salzburger Festspiele. Dennoch ist er allgegenwärtig. Der Streit um seine Trennung wirft Fragen nach Transparenz auf – und nach der Fähigkeit, ein Amt auch wirklich

Rienzi ist Wagners Monster

Die Dirigentin Natalie Stutzmann und die Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka haben in Bayreuth mit ihrer Lesart von Wagners Rienzi begeistert – hier blicken sie hinter die Kulissen und erklären Ihre Ansätze.

Neuer Blick auf Karajan

Karajans Rolle im Nationalsozialismus muss historisch genau betrachtet werden, sagt Biograf Wolfgang Rathert und fordert wissenschaftliche Sachlichkeit in der Karajan-Debatte. Dabei attestiert er dem Dirigenten Skrupellosigkeit in seiner Karriere.

12 Wurstfinger und ein König

Der KI-Ring in Bayreuth ist ein anstrengendes Unterfangen. Die von Marcus Lobbes kuratierten Bilder erinnern an die Pionierzeit der künstlichen Intelligenz. All das scheint nicht nur das Publikum abzulenken, sondern auch das

Diktator sind wir alle

150 Jahre Bayreuth: Zwischen Festakt und Rienzi drehen die Festspiele ihre eigene Geschichte durch den Necker-Würfel. Ein Essay über Erinnerung, Macht, Populismus – und die Verantwortung jedes Einzelnen.

Lieber Igor Levit,

Igor Levit und Danger Dan dürfen beim ZDF nicht auftreten – nun stilisieren sie sich zum Opfer. So geht PR.