Braunschweig: Aus Karstadt wird Konzert-Stadt

Dezember 13, 2025
1 min read
Die Stadt Braunschweig (Foto: Stadt Braunschweig)

Die Stadt Braunschweig treibt die Pläne für ein „Haus der Musik“ im früheren Karstadt-Gebäude in der Innenstadt weiter voran. Das traditionsreiche Warenhaus soll zu einem Konzert- und Bildungsstandort mit überregionaler Ausstrahlung umgebaut werden.

So kann Innenstadt-Wandel auch aussehen: Der Braunschweiger Stadtrat hat den Weg für das neue Konzertsaal-Gebäude freigemacht und die Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit dem Modeunternehmen New Yorker eine gemeinnützige Stiftung zu gründen. Diese Stiftung soll das Haus der Musik planen, bauen, unterhalten und betreiben.

In dem Komplex am Gewandhaus sind ein großer Konzertsaal mit rund 1.200 Plätzen sowie Räume für die städtische Musikschule vorgesehen. Ergänzend ist ein »Dritter Ort« mit weiteren öffentlich zugänglichen Angeboten als Treffpunkt für Kultur und Begegnung geplant.

Für das Projekt erwirbt die Stadt das Grundstück des ehemaligen Karstadt-Hauses und stellt es der Stiftung im Erbbaurecht zur Verfügung. Die Umnutzung soll die Braunschweiger Innenstadt stärken und zusätzliche Besucher in die City ziehen.

Die bauliche Entwicklung erfolgt auf Basis eines Architekturwettbewerbs, dessen Siegerentwurf den Bestand weitgehend erhält und die markante Fassade neu interpretiert. Für die Planung des Hauses der Musik stehen zudem Bundesfördermittel in sechsstelliger Höhe zur Verfügung.

Text zum Teil mit KI verfasst

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Erst Kultur-Club, dann Oper

Auf dem Grundstück des ehemaligen Kaufhofs am Wehrhahn in Düsseldorf soll in einigen Jahren das neue Opernhaus der Stadt entstehen; noch in diesem Sommer aber könnte bereits die Dachterrasse als provisorischer Kulturort

 Der Verbrenner-Motor der Klassik

Selbst bei Christian Thielemann bleiben inzwischen Plätze leer. Große Namen garantieren nicht mehr automatisch volle Häuser. Es wäre gefährlich, das zu ignorieren. Die Klassik droht, den Wandel zu verpennen.

Marien-Erscheinungen

Korngolds »Die tote Stadt« an der Staatsoper Hannover wurde in einer gleichermaßen durchdachten wie originellen Neuinszenierung zu einem Triumph.

Die Reichsbürger der Kultur

Ist Milo Rau der neue Schlingensief? Natürlich nicht! Ihm oder Florentina Holzinger fehlt es an Schalk, an Humor und an Schlingensiefs grundsätzlichem Verständnis von Kunst.

»Wir dürfen uns nicht nivellieren«

Die Dirigentin Marie Jacquot sieht die klassische Musikbranche in einem tiefgreifenden Wandel und warnt davor, dass die Kunst sich dem Markt anpasst. Sie plädiert dafür, dass Musik eine größere Rolle an unseren

Reform im Klima der Angst

In den kommenden Tagen entscheidet die GEMA über Reformen. Die Trennung von E und U wirkt überholt – von Existenzangst sind beide Seiten betroffen. Während U-Komponisten die KI fürchten, bangen E-Komponisten um

Verpassen Sie nicht ...