Met im Kino startet neue Saison

August 29, 2025
1 min read
Metropolitan Opera New York (Foto: MET)

New York/Berlin (BC) – Der Kartenvorverkauf für die Live-Übertragungen aus der Metropolitan Opera in New York in deutsche und österreichische Kinos hat begonnen. Die preisgekrönte Reihe Met Live im Kino startet am 18. Oktober in die Saison 2025/26 mit Vincenzo Bellinis La Sonnambula in der Inszenierung von Rolando Villazón. Insgesamt werden zehn Opernproduktionen aus dem berühmtesten Opernhaus der Welt auf mehr als 200 Leinwänden gezeigt.

Zu den Höhepunkten gehören Puccinis La Bohème (8. November), Richard Strauss’ Arabella, Giordanos Andrea Chénier(13. Dezember) und Bellinis I Puritani (10. Januar). Im Frühjahr folgen Wagners Tristan und Isolde (21. März) sowie Tschaikowskys Eugen Onegin (2. Mai). Den Abschluss bildet am 30. Mai die zeitgenössische Oper El Último Sueño de Frida y Diego der Komponistin Gabriela Lena Frank.

Die Besetzungen lesen sich wie ein Who’s who der Opernszene, darunter Nadine Sierra, Xabier Anduaga, Lise Davidsen, Michael Spyres und Asmik Grigorian. Dirigent Yannick Nézet-Séguin leitet mehrere Produktionen. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Kinos gibt es unter www.metimkino.de.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Mickischs Leitmotiv-Erbe in Buchform

Bei seinem ersten Bayreuth-Besuch traf Stephan Knies den Wagner-Experten Stefan Mickisch. Aus seiner Leidenschaft für Wagners Leitmotive entstand nun ein Buchprojekt, das seine einzigartige Analyse des »Rings« fortführt und erstmals in Buchform

Theater Chemnitz wehr sich gegen Sparmaßnahmen

Die Theaterleitung der Städtischen Theater Chemnitz warnt vor massiven Einschnitten für das künstlerische Angebot, sollte der Vorschlag umgesetzt werden, alle Sparten künftig nur noch im Opernhaus zu bündeln und das Schauspielhaus aufzugeben.

Opernhäuser beraten Umbauten

Die führenden Opernhäuser im deutschsprachigen Raum trafen sich in München, um enger bei teuren Sanierungen und Interimsspielstätten zusammenzuarbeiten und ihre künstlerische Kontinuität zu sichern.

Graben im Klang des Schicksals

In der Komischen Oper Berlin treffen MOOR MOTHERs radikale Klangkunst und Tschaikowskis fünfte Symphonie aufeinander. Ein Abend über kollektive Erinnerung, Befreiung und die tiefen Resonanzen von Trauma und Triumph in Musik.

Anna Handler geht nach Los Angeles

Die deutsch-kolumbianische Dirigentin und Pianistin Anna Handler wird ab der Saison 2026/27 »Conductor-in-Residence« beim Los Angeles Philharmonic.

Probier doch mal was Neues!

Jeder will eine Stradivari. Wirklich jeder? Es gibt großartige Instrumente, die heute gebaut werden. Im BackstageClassical-Podcast erklärt Geigenbauerin Julia Pasch, warum ein neues Instrument durchaus Vorteile für Solisten aber auch für Orchester

Lieber Teodor Currentzis,

ich habe mich lange genug an Ihnen abgearbeitet. Besonders, als Sie noch SWR-Kohle von unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunkgebühren kassiert haben und Ihr russisches Ensemble gleichzeitig Rubel von Gazprom und der VTB-Bank abgegriffen hat. 

Liebe Oper,

Du hast es auch nicht immer leicht. Was für schöne Namen haben wir Dir schon gegeben! Du warst unser »Kraftwerk der Gefühle« (Alexander Kluge),  »Debattenort unserer Städte« oder – ganz früher –

Bonn braucht klugen Atem

Während die Politik in Bonn um Sanierung, Neubau und neue Standorte der Oper debattiert, melden sich jetzt die Intendanten Bernhard Helmich und Steven Walter und der GMD Dirk Kaftan zu Wort. Sie

Verpassen Sie nicht ...