Würzburg mit neuer kommissarischer Intendanz

Januar 31, 2025
1 min read
Georg Rootering (Foto: Presseabteilung MAGGIO)

Georg Rootering hat kommissarisch die Intendanz des Mainfranken Theater übernommen.

Nach Vorwürfen haben sich das Theater Würzburg und Intendant Markus Trabusch im Dezember getrennt (BackstageClassical hat berichtet). Nun hat Georg Rootering hat kommissarisch die Intendanz des Mainfranken Theater Würzburg übernommen. Gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Direktor Dirk Terwey leitet er das Haus seit dem 1. Januar 2025.

Rootering war von 1995 bis 1997 Oberspielleiter des Musiktheaters am damaligen Stadttheater Würzburg, ehe er 1997 zum Intendanten des Theaters am Kirchplatz in Schaan im Fürstentum Liechtenstein ernannt wurde. Oberbürgermeister Christian Schuchardt sagt: »Ich freue mich außerordentlich, dass wir in dieser Ausnahmesituation mit Georg Rootering einen absoluten Theaterprofi gewinnen konnten. Damit ist sichergestellt, dass das Mainfranken Theater in diesen herausfordernden Zeiten qualifiziert geleitet wird und die Kolleginnen und Kollegen auf diesem Weg mitgenommen werden.«

»Georg Rootering ist ein Gewinn für das Theater. Seine Ruhe und sein künstlerisches Wirken sind genau das, was das Mainfranken Theater nun braucht, um die Zeit bis zur Benennung eines neuen Intendanten erfolgreich bewältigen zu können«, betont auch Kulturreferent Benedikt Stegmayer.

BackstageClassical

BackstageClassical bringt Ihnen Debatten und Nachrichten aus der klassischen Musik. Die Seite ist kostenfrei. Bestellen Sie unseren Newsletter oder unterstützen Sie unseren unabhängigen Musikjournalismus durch Ihre Spende.

Fördern

Artikel auf BackstageClassical sind kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie unabhängigen Klassik-Journalismus fördern.

Mehr aktuelle Artikel

Lieber Kai Wegner,

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner macht Stefan Evers zum Kultursenator – und verrät damit die Hauptstadtkultur.

Die verlorene Generation

Große Orchester engagieren schillernde Stars, die Erfahrung wird zweitrangig. Ältere Dirigenten schauen in die Röhre. Jahrelange Erfahrung jenseits der Metropolen ist weniger gefragt als Glamour und Jugend.

Kerschbaum‑Prozess: LIVA bleibt vorerst Siegerin

Das Landesgericht Linz hat in einem nicht rechtskräftigen Teilurteil die Forderung des entlassenen LIVA‑Geschäftsführers Dietmar Kerschbaum auf Kündigungsentschädigung von über einer Million Euro abgewiesen. Das Landesgericht Linz als Arbeits- und Sozialgericht hat

Heilker in Leipzig bestätigt

Die Oper Leipzig bekommt einen neuen Intendanten: Der Stadtrat bestätigte am Dienstag den derzeitigen stellvertretenden Intendanten des MusikTheater an der Wien, Peter Heilker, für die Spielzeit 2028/29.

»Es war Mord« – Bachmanns Malina als Oper

Mit Ingeborg Bachmanns »Malina« wagen sich die Schwetzinger SWR Festspiele an einen der rätselhaftesten Texte der Nachkriegsliteratur. Aus dem fragmentarischen Bewusstseinsstrom formt das Komponistenduo eine atmosphärisch dichte Oper.

Ein Kopfstand für die Staatskapelle

Wie Peter Gülke die Stasi verwirrte. Ein schmunzelnder Nachruf von MDG-Chef Werner Dabringhaus. English summary: Obituary for conductor and scholar Peter Gülke highlights his profound impact on music and thought. Werner Dabringhaus

Mangelverwaltung in der Schlangengrube

Heute mit der Mangelverwaltung in der Berliner Kultur-Schlangengrube, der Opern-Krise in Saudi-Arabien, einem aufgekratzten Klassik-Begeisterer und dem Innovations-Vorbild Schweden.  

La Fenice trennt sich von Beatrice Venezi

Nach monatelangem Streit beendet das Teatro La Fenice in Venedig die Zusammenarbeit mit der designierten Musikdirektorin Beatrice Venezi. Auslöser sind scharfe öffentliche Äußerungen der Dirigentin über das Orchester; sämtliche Projekte werden gestrichen.

Verpassen Sie nicht ...